Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Rückblick 2019: HSG Eckbachtal zu Hause eine Macht

Andreas Scharfenberger belegt mit der SG Lambsheim/Frankenthal einen soliden Mittelfeldplatz.
Andreas Scharfenberger belegt mit der SG Lambsheim/Frankenthal einen soliden Mittelfeldplatz. Foto: BOLTE

Es ist vor allem die Heimstärke, von der die HSG Eckbachtal als Aufsteiger in der Handball-Oberliga profitiert. Am Ende gelingt der Mannschaft von Trainer Thorsten Koch souverän der Klassenverbleib. Den schaffen auch die beiden Damen-Pfalzligisten SG Lambsheim/Frankenthal und SC Bobenheim-Roxheim.

Am Ende heißt es bei der HSG Eckbachtal dann doch Abschied nehmen. Mit Mohamed „Moped“ Subab und Peter Baumann hören zwei Leistungsträger im Sommer auf. Auch sie sorgen in den Wochen zuvor noch mal dafür, dass die HSG Eckbachtal weiter in der Oberliga spielt. In fremden Hallen läuft es eher mäßig. Die Punkte zum letztendlich sicheren Klassenverbleib holen die „Gekkos“ vor allem dank starker Heimauftritte, in denen sie auch die Top-Teams regelmäßig ins Schwitzen bringen. Dass in der Sporthalle in Dirmstein kein Harz verwendet werden darf, interessiert da allenfalls die Gegner. Das nennt man dann Heimvorteil.

In der neuen Runde sieht es bislang allerdings nicht so gut aus. Subab und Baumann fehlen. Die neue Hierarchie muss sich erst noch finden. Und vor allem zu Hause läuft es bei der HSG gar nicht.

Auch die beiden Damen-Pfalzligisten bleiben drin

Ebenfalls in der Klasse bleiben der SC Bobenheim-Roxheim und die SG Lambsheim/Frankenthal. Die beiden Damen-Pfalzligisten machen es etwas spannender als die HSG Eckbachtal bei den Männern. Doch am Ende darf auch hier in beiden Lagern gejubelt werden.

Das Jubeln üben sie bei der SG auch weiterhin fleißig. Unter dem neuen Trainer Andreas Scharfenberger – er löst vor Rundenbeginn Norbert Landau ab – etabliert sich die Truppe trotz teilweise heftiger Personalprobleme im Mittelfeld der Tabelle. Die Scharfenbergers übernehmen gleich doppelt das Kommando bei der SG. Elena Scharfenberger, die Tochter des Übungsleiters der ersten Mannschaft, übernimmt die zweite Damen-Mannschaft des Vereins in der A-Klasse. Und sie feiert gleich ein gelungenes Debüt: An ihrem 27. Geburtstag gibt es in der ersten Pokalrunde ein 24:6 gegen die HSG Eppstein/Maxdorf. Überbewerten darf man das Ergebnis aber nicht. Das Team der HSG ist neu gegründet und ist noch in der Findungsphase.

Gar keinen Grund zum Jubeln gibt es dagegen beim SC Bobenheim-Roxheim. Ohne Punkt steht das Team zu Weihnachten am Tabellenende. Es droht der Abstieg in die Verbandsliga. Aber vielleicht passiert 2020 ja noch eines der schon oft gesehenen Sportwunder.

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