Frankenthal Polizei: Wenig Unfälle wegen Pandemie

Frontalzusammenstoß in der Unterführung zur Heßheimer Straße im Januar 2021.
Frontalzusammenstoß in der Unterführung zur Heßheimer Straße im Januar 2021.

Homeoffice und Homeschooling haben auch im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass es auf Frankenthals Straßen ruhiger zugegangen ist als vor Beginn der Pandemie. Das ist das Fazit der örtlichen Polizeiinspektion. Im Vergleich zum Vorjahr habe es 2021 zwar knapp 3,3 Prozent mehr Unfälle gegeben – vom Niveau vor Corona sei man mit einer Anzahl von 1843 aber immer noch weit entfernt, heißt es in einer Pressemitteilung. Allerdings: Im vergangenen Jahr starben laut Polizei drei Menschen bei Unfällen – zweimal spielte Alkohol am Steuer eine Rolle. Insgesamt wurden der Statistik zufolge 220 (Vorjahr: 260) Personen verletzt – 23 (Vorjahr: 37) davon schwer. Seit 2017 beobachten die Beamten eine abnehmende Anzahl von Unfällen, bei denen Menschen zu Schaden kommen. Das Gros der Kollisionen passiere beim Rückwärtsfahren und Wenden; auch mangelnder Abstand sei eine häufige Unfallursache. Bei knapp fünf Prozent der Unfälle war der Verursacher zu flott unterwegs. Erfreulich aus Sicht der Verantwortlichen: Radler – in den vergangenen Jahren die Sorgenkinder der Inspektion – waren seltener an Unfällen beteiligt als 2020: 97- statt 120-mal. In knapp der Hälfte der Zusammenstöße war der Radfahrer schuld.

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