Frankenthal Pilgerpfad: Bürgerbeteiligung soll zum Teil digital stattfinden

Wie es mit einer möglichen Bebauung am Nordende des Jakobsplatzes weitergehen könnte, soll nun auch teilweise auf digitalem Weg
Wie es mit einer möglichen Bebauung am Nordende des Jakobsplatzes weitergehen könnte, soll nun auch teilweise auf digitalem Weg geklärt werden.

Nachdem das Coronavirus auch den Zeitplan für die umstrittenen Baupläne am Jakobsplatz im Pilgerpfad durcheinandergewirbelt hat, will die Stadt die Bürger zum Teil auf digitalem Weg am Fortgang des Projekts beteiligen.

Ein überarbeitetes Konzept steht auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung am Mittwoch. Dem Vorschlag zufolge sollen digitale und analoge Elemente miteinander kombiniert werden. Neben den über entsprechende Internetkommunikation geplanten Runden mit Vertretern der Bürgerinitiative, die sich gegen die ursprünglichen Hochhauspläne eines Mannheimer Investors formiert hat, und mit „Schlüsselpersonen“ aus dem Viertel möchte die Verwaltung eine Online-Befragung unter den Anwohnern des Jakobsplatzes starten. Deren Ziel sei es, zu erfahren, was die Bürger sich für den Pilgerpfad mit Blick auf Grünflächen, Einkaufen, Sport und Freizeit wünschten. Vorgesehen sind aber auch Stände, bei denen unter Einhaltung von Abstandsgebot und Hygieneregeln über den jeweils aktuellen Stand informiert werden soll.

Stadt plant Jobticket

Weiterer Punkt auf dem Programm: die Einführung eines Jobtickets für Mitarbeiter der Verwaltung. Dazu soll eine Vereinbarung mit Nahverkehrsunternehmen der Region getroffen werden. Die SPD hakt mit einer Anfrage nach, wie die Wiederaufnahme des Betriebs in den städtischen Kindertagesstätten laufen soll. Die CDU erkundigt sich nach der Zukunft der bisher von der Evangelischen Heimstiftung betriebenen Fachstelle Sucht.

Termin

Sitzung des Stadtrats am Mittwoch, 3. Juni, 17 Uhr, im Congress-Forum, Stephan-Cosacchi-Platz (großer Saal).
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