Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Pfalzliga: SG Lambsheim/Frankenthal verliert 22:28 bei FSG Neuhofen/Waldsee

Gab der SG Lambsheim/Frankenthal nach holprigem Start mit dem Anschlusstreffer zum 5:6 Hoffnung: Mara Wolf
Gab der SG Lambsheim/Frankenthal nach holprigem Start mit dem Anschlusstreffer zum 5:6 Hoffnung: Mara Wolf

22:28 (10:13) unterlag die SG Lambsheim/Frankenthal in der Handball-Pfalzliga der Frauen der FSG Neuhofen/Waldsee. Für die SG wird es immer enger im Abstiegskampf. Mit einem Punkt steht das Team auf dem letzten Platz.

„Der Abend begann chaotisch.“ SG-Trainerin Elena Scharfenberger versuchte zu erklären, warum ihre Mannschaft erneut das Nachsehen hatte und früh in Rückstand geriet. „Wir hatten die Trikots vergessen, dann wurde das Warmmachen durch die Corona-Tests unterbrochen. Danach konnten wir uns umziehen, da die Spielkleidung inzwischen eingetroffenen war. Der Fokus auf die Begegnung war somit in der direkten Vorbereitung nicht gegeben.“

Die Zeit läuft davon. Mit 1:19 Punkten ziert die SG das Tabellenende. Noch ist der Abstand auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz mit vier Punkten erreichbar, doch dafür müssten nun Siege eingefahren werden.

Gegen die FSG Neuhofen/Waldsee lief die Scharfenberger-Sieben früh einem Rückstand hinterher. Zwar gelang Mara Wolf der Anschluss zum 5:6 (16.), doch leistete sich die Mannschaft danach zu viele einfache Fehler. Dies abzustellen, sei ihr leider noch nicht gelungen, bedauerte die Übungsleiterin. Zudem habe sich ihre Mannschaft durch einige auch aus ihrer Sicht nicht nachvollziehbare Entscheidungen des Schiedsrichters aus dem Konzept bringen lassen, haderte Scharfenberger. „Trotzdem sollte das so nicht passieren. Das müssten meine Spielerinnen besser wegstecken.“ Es half auch nichts, dass die zuvor kranken Zwillinge Florentine und Maximiliane Geibel wieder einsatzfähig waren.

Bis zur 43. Minute war noch alles drin

Dabei war für die SG Lambsheim/Frankenthal bis zur 43. Minute noch alles drin. Da hatte Isabell Unger mit ihrem vierten von fünf Treffern das 17:19 erzielt. Zuvor hatte die SG bereits mit fünf Toren (11:16) im Hintertreffen gelegen. Doch im Anschluss blieb das Team sechs Minuten ohne Treffer. Die Gastgeberinnen zogen mit 25:17 davon. Da half das Aufbäumen in den Schlussminuten nichts mehr. Trotzdem gewann Scharfenberger dem Spiel einen positiven Aspekt ab: Siebenmeter seien recht sicher verwandelt worden. Aus acht Strafwürfen resultierten sechs Treffer.

In den nächsten beiden Partien steht die Mannschaft nun gehörig unter Druck, denn mit der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim (9:11 Punkte) und der FSG Hauenstein/Rodalben (5:13) warten Gegner, gegen die Erfolge möglich sein sollten. Dafür müsse die Mannschaft endlich einmal über die komplette Spielzeit ihr Leistungsvermögen zeigen, fordert Scharfenberger.

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