Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Pfalzliga: SG Lambsheim/Frankenthal beim TuS Heiligenstein

Muss mal wieder improvisieren: SG-Trainerin Elena Scharfenberger.
Muss mal wieder improvisieren: SG-Trainerin Elena Scharfenberger.

Vor gerade mal zwei Wochen hat die SG Lambsheim/Frankenthal das Nachholspiel der Handball-Pfalzliga der Damen 23:34 gegen den TuS Heiligenstein verloren. Doch mittlerweile hat die SG den ersten Sieg in dieser Saison eingefahren. Mit diesem Selbstvertrauen will die SG am Sonntag (16 Uhr, Rhein-Pfalz-Halle Römerberg) nun auch in Heiligenstein punkten.

Allerdings ist auch diesmal die Liste der Ausfälle wieder zu lang für den Geschmack von Trainerin Elena Scharfenberger. Das Heimspiel am vergangenen Wochenende fiel aus, da einige SG-Spielerinnen positiv auf Corona getestet waren. Die Partie wurde für Spitzenreiter Haßloch gewertet. In Heiligenstein fallen Isabell Unterweger, Dana Koch, Isabel Unger, Jessica Kurz und Lisa Sauer krankheitsbedingt aus. Auch Maximiliane Geibel (Nasenbruch) fehlt ebenso wie die langzeitverletzte Jennifer Birkenstock. Lisa Konrad (schwanger) gehört ebenfalls nicht zum Kader. Julia Koch ist im Ausland.

„Wir sind spärlich besetzt und müssen mal wieder improvisieren, was die Positionen angeht, doch das bekommen wir hin“, gibt sich Scharfenberger dennoch kämpferisch und optimistisch. Vielleicht hilft es gar, dass der Kader recht schmal sein wird und sich so keine der Spielerinnen der Verantwortung entziehen kann. „Wenn wir enger zusammenrücken und jede für jede kämpft, ziehen wir uns achtbar aus der Affäre“, ist die Trainerin überzeugt.

Selbstvertrauen hat auf jeden Fall der erste Saisonsieg gegeben. Vor der Absage des Haßloch-Spiels gewann die SG zu Hause 25:24 gegen die VTV Mundenheim II. Heiligenstein hat inzwischen seine zweite Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet. Personalsorgen werden die Gastgeberinnen daher eher weniger kennen.

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