Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Pestel-Institut: So viele Wohnungen fehlen in Frankenthal

Wenn in Frankenthal Bauen so kinderleicht wäre: Laut dem Pestel-Institut ist Wohnraum in der Stadt Mangelware.
Wenn in Frankenthal Bauen so kinderleicht wäre: Laut dem Pestel-Institut ist Wohnraum in der Stadt Mangelware.

In Frankenthal fehlt es an Wohnraum. Und dabei geht es um mehr als ein paar Wohnungen. Das Pestel-Institut hat aktuelle Zahlen vorgelegt.

Im Oktober ist für das neue Strandbadquartier in Frankenthal der erste symbolische Spatenstich gesetzt worden. 346 Wohnungen sollen dort in den nächsten Jahren entstehen. Der Bedarf auf dem Wohnungsmarkt ist vorhanden. Das allein ist keine neue Erkenntnis. Konkrete Zahlen, wie groß der Bedarf ist, liefert nun aber eine Untersuchung des Pestel-Instituts: „In Frankenthal fehlen 2500 Wohnungen“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

Gleichzeitig stünden in Frankenthal 380 Wohnungen bereits seit einem Jahr oder länger leer. Wer eine Wohnung sucht, solle sich darauf aber keine Hoffnungen machen: „Wohnungen, die lange Zeit leer stehen, gehen kaum wieder in die Vermietung“, teilt das Pestel-Institut mit.

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900 Bewohner, 346 Wohnungen: Frankenthals größtes Bauprojekt seit Jahrzehnten.

Die Zahlen für Frankenthal gehen aus der regionalen Wohnungsmarkt-Untersuchung hervor, die das Pestel-Institut im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) erstellt hat. Dafür seien Wohnungsbestand, die Bevölkerungsentwicklung sowie Prognosen für den Arbeitsmarkt und die Beschäftigung in Frankenthal analysiert worden.

Auch für Speyer und Ludwigshafen hat das Pestel-Institut Zahlen vorgelegt. In Speyer fehlen rund 600 Wohnungen, in Ludwigshafen 7600 Wohnungen.

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