Frankenthal
Osnabrücker Firma putzt städtische Gebäude in Frankenthal
Rund 19.000 Euro monatlich bekommt das für drei Jahre engagierte Unternehmen fürs Säubern zweier Kindertagesstätten, der Grundschule und des städtischen Wohnheims in Mörsch, der Toiletten im Hauptbahnhof, der Flüchtlingsunterkunft Siemensstraße und des künftig von der Verwaltung genutzten Gebäudes auf dem früheren Sternjakob-Gelände. Im Feld der sieben Bieter machten die Osnabrücker das Rennen, die eine Filiale in Waldsee betreiben.
Die Fraktionen hakten in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nach. Eine Frage: Wie das Paket doch recht unterschiedlicher Gebäude zustande kommt? Die Antwort der Verwaltung: Man achte darauf, dass möglichst „attraktive Pakete“ zur Ausschreibung kämen. Dass die Vergabe immer wieder in kleineren Tranchen stattfinde, erklärte Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) mit den unterschiedlichen Vertragslaufzeiten bei den zahlreichen Immobilien im Bestand der Stadt.
Kein Gesamtpaket möglich
Selbst wenn es gelänge, diese Laufzeiten zu harmonisieren und dann ein Gesamtpaket auszuschreiben, müssten darunter wieder einzelne Lose – kleinere Einheiten – ausgeschrieben werden, erläuterte Hebich. Der Hintergrund: Die Stadt müsse darauf achten, dass nicht nur sehr große Anbieter, sondern auch mittelständische und kleine Unternehmen die Chance bekämen, Aufträge der öffentlichen Hand zu erledigen.
Eine weitere Frage bezog sich auf die von den Firmen angesetzte Stundenzahl als Kriterium für die Vergabe des Auftrags. Weil es einen Richtwert gebe, wie viel Zeit für die Arbeiten gebraucht werde, könnten die Firmen darüber keine Vorteile im Wettbewerb um den Auftrag erzielen.