Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Omikron: BASF passt Schutzkonzepte in Kläranlage an

Ende 1974 in Betrieb genommen: Die BASF-Kläranlage steht umrahmt von der A 6, der B 9 und dem Rhein.
Ende 1974 in Betrieb genommen: Die BASF-Kläranlage steht umrahmt von der A 6, der B 9 und dem Rhein.

Zu den Einrichtungen, die sich gegen die rasante Ausbreitung der Omikronwelle besonders wappnen müssen, zählt die Kläranlage der BASF. Der Corona-Krisenstab des Chemiekonzerns hat deshalb die Schutzkonzepte überprüft und angepasst.

Um besser auf die Omikron-Variante vorbereitet zu sein, seien proaktive Regelwerke entwickelt worden, um Infektionsketten zu unterbrechen, teilte das Unternehmen auf RHEINPFALZ-Anfrage mit. So würden Mitarbeiter unterschiedlicher Schichten strikt getrennt, und es gebe auch Reservepersonal für die jeweiligen Schichten. Die Kantinen auf dem Werksgelände sind seit Ende voriger Woche geschlossen. Die BASF bietet ihren Mitarbeitern stattdessen einen internen Essenslieferservice an.

Zudem seien Konferenzen in Präsenz generell auf drei Personen beschränkt. Lediglich betrieblich oder rechtlich notwendige größere Treffen könnten unter konsequenter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln weiter stattfinden. Ferner gibt das Unternehmen vor, dass in allen Gebäuden und geschlossenen Räumen, in denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, FFP2-Masken getragen werden müssen. Diese generellen Regeln gelten ebenso in der BASF-Kläranlage, in die auch das Abwasser aus Frankenthal fließt.

Situationsgerechtes Handeln gefragt

Weiter in Betrieb ist das BASF-Impfzentrum. Laut Unternehmen wurden am Standort Ludwigshafen bisher rund 22.000 Beschäftigte grundimmunisiert, rund 17.000 seien bereits geboostert. Darüber hinaus gelte seit 24. November 2021 ein Recht auf Homeoffice. Zutritt zum Werksgelände sei nur mit einem 3G-Nachweis möglich.

„Wir haben aus unserer Sicht alle Vorbereitungen gegen Omikron umgesetzt, um die Gesundheit der Mitarbeiter und die störungsfreie Produktion sicherzustellen. Trotzdem wissen wir aber nicht, wie die nächsten Wochen genau verlaufen werden. Agiles, situationsgerechtes Handeln aller Akteure, auch in der Politik, wird entscheidend sein“, wird BASF-Werkleiter Uwe Liebelt in einer Pressemitteilung zitiert.

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