Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel OB-Wahlkampf: Bernd Knöppels Dilemma

Mehr als sechs Jahre gemeinsam im Stadtvorstand: OB Martin Hebich (links) und Bürgermeister Bernd Knöppel.
Mehr als sechs Jahre gemeinsam im Stadtvorstand: OB Martin Hebich (links) und Bürgermeister Bernd Knöppel.

Es ist keine Überraschung, dass die CDU-Spitze auf Bernd Knöppel als Kandidaten für die OB-Wahl setzt.

Warum sollen die Frankenthaler nach mehr als zwei Jahrzehnten unter CDU-Führung wieder einen Schwarzen zum Stadtoberhaupt wählen? Wenn die Christdemokraten Bernd Knöppel im November zum OB-Kandidaten küren, wird er diese Frage im Wahlkampf häufiger beantworten müssen. Sein Dilemma: Er muss einerseits erklären, was unter seiner Ägide im Rathaus anders und besser laufen soll. Andererseits ist er selbst seit guten sechs Jahren Teil des Stadtvorstands - gemeinsam mit seinem Parteifreund, dem amtierenden Oberbürgermeister Martin Hebich. Da wird der Verweis auf jeweils eigene Zuständigkeiten nicht immer als Erklärung genügen.

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