Frankenthal OB-Wahl: Stadt verschickt Benachrichtigungen

Die Stadtverwaltung sucht noch nach Wahlhelfern. Ihre Aufgabe ist unter anderem das Auszählen der Stimmen.
Die Stadtverwaltung sucht noch nach Wahlhelfern. Ihre Aufgabe ist unter anderem das Auszählen der Stimmen.

Die Wahl des Frankenthaler Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin steht am Sonntag, 25. Juni, an. Wie die Stadt mitteilt, wird die Wahlbenachrichtigung bis spätestens Donnerstag, 26. Mai, an alle Berechtigten verschickt. Damit ist es dann auch möglich, die Briefwahl zu beantragen.

Der Antrag auf Briefwahl kann per Post an die Stadtverwaltung geschickt werden. Er kann ab Dienstag, 30. Mai, aber auch direkt im Briefwahlbüro im Sitzungssaal III des Rathauses abgegeben werden. Wer seine Unterlagen dort abholt, kann gleich vor Ort wählen, berichtet die Stadt. Der Zugang ist über den Seiteneingang zu folgenden Zeiten möglich: montags bis mittwochs von 8 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr. Wie die Stadt zudem informiert, können die Unterlagen für maximal vier weitere Wahlberechtigte abgeholt werden – wenn jeweils eine schriftliche Vollmacht vorliegt. Das Briefwahlbüro ist unter der Telefonnummer 06233 89488 erreichbar.

Die Briefwahl kann alternativ per E-Mail an briefwahl@frankenthal.de beantragt werden. Angegeben werden müssen dann Name, Geburtsdatum, Adresse und Wählerverzeichnis- sowie Stimmbezirksnummer. Letztere sind auf der Wahlbenachrichtigung zu finden. Auch im Internet kann der Antrag erfolgen: Ab Dienstag, 30. Mai, ist das Online-Wahlscheinverfahren unter www.tbk.ewois.de/IWS/startini.do?mb=204 freigeschaltet. Der auf der Wahlbenachrichtigung aufgedruckte QR-Code führt direkt zu dieser Adresse. Unabhängig davon, auf welchem Weg die Briefwahl beantragt wird: Die Wahlbriefe müssen spätestens am Sonntag, 25. Juni, um 18 Uhr bei der Stadtverwaltung vorliegen.

Leidig wird Wahlleiter

Zur Wahl um das Amt des Oberbürgermeisters stehen Aylin Höppner (SPD), Bernd Knöppel (CDU), Nicolas Meyer (FWG), Immanuel Pustlauck (Grüne) – und überraschenderweise auch der bisherige Amtsinhaber Martin Hebich, der als parteiloser Einzelkandidat antritt, um Versorgungsansprüche zu erhalten. Weil Hebich nun doch selbst kandidiert, rückt Beigeordneter Bernd Leidig (SPD) als Wahlleiter nach.

Für den Wahltag am 25. Juni und eine mögliche Stichwahl am 9. Juli sucht die Verwaltung noch ehrenamtliche Helfer. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Ausgabe der Stimmzettel, die Kontrolle des Wählerverzeichnisses, das Auszählen der Stimmen und die Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk. Spezielle Kenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Anleitung gibt es von erfahrenen Wahlhelfern. Einsatzbeginn ist um 7.30 Uhr, Einsatzende nach der Auszählung. Als kleines Dankeschön gibt es ein Erfrischungsgeld in Höhe von 35 Euro.

Insgesamt sind rund 400 Helfer im Einsatz. Voraussetzung für das Ehrenamt ist, dass man selbst wahlberechtigt ist. Interessierte können sich im Netz unter www.frankenthal.de/wahlen, unter Telefon 06233 89279 oder per E-Mail an wahlen@frankenthal.de melden.

x