Frankenthal Niehaus sichert sich Platz drei

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BOBENHEIM-ROXHEIM. 63 Boote kämpften am Wochenende zum Saisonauftakt auf dem Silbersee bei Bobenheim-Roxheim um Ranglistenpunkte. Für die ausrichtenden Vereine, Kanu- und Segel-Club Frankenthal (KCF) und Wassersportvereins Roxheim (WSVR), war der Einhand-Cup trotz schwieriger Wetterverhältnisse ein voller Erfolg.

„Während wir sonst häufig um die für eine Ranglistenwertung nötigen zehn Teilnehmer pro Klasse kämpfen mussten, haben wir in diesem Jahr einen überraschenden Zulauf in allen fünf ausgeschriebenen Klassen erlebt“, berichtete KCF-Fachwart Wettsegeln Frank Knoch. „Schon deutlich vor Meldeschluss stand fest, dass alle ausgeschriebenen Klassen als Ranglistenregatta gestartet werden können. Das hatten wir so noch nie.“ Verbunden war das große Teilnehmerfeld natürlich auch mit viel organisatorischer Arbeit für die beiden ausrichtenden Vereine. „Bei solch einer Veranstaltung ist logistisch immer ein großes Rad zu drehen. Neben dem sportlichen Programm sind etwa 100 Teilnehmer und Gäste von uns im WSVR-Vereinsheim versorgt worden und konnten sogar zum Großteil dort auch übernachten“, erklärte WSVR-Segelwart Bernhard Rau. Unterdessen gab es auf dem Silbersee in den Ranglistenklassen Laser standard, Laser radial, Laser 4.7, OK-Jolle und Seggerling spannende Wettfahrten und angesichts der schwierigen Bedingungen bemerkenswerte Leistungen zu beobachten. „Bei der ersten Regatta der Saison und mit kurzfristig geänderter Besetzung kam die Wettfahrtleitung bald an ihre Grenzen“, räumte Knoch ein. Der kräftige Wind machte nicht nur den vielen jugendlichen Teilnehmern zu schaffen, sondern beanspruchte auch die Hilfsboote in vollem Umfang, sodass eine faire Wertung der Wettfahrt nicht mehr möglich war und diese abgebrochen werden musste. Im zweiten Durchgang hatten sich die Wettfahrtleitung und die Segler dann besser auf die Bedingungen eingestellt. Um das Startprozedere kurz zu halten, wurden die fünf Ranglistengruppen in drei Felder eingeteilt: Laser standard/radial, OK-Jolle/Seggerling und als letzte Starter die Laser 4.7. Das zahlte sich aus: Auch die Wettfahrten drei und vier am Sonntag konnten trotz des anhaltenden kräftigen Windes sauber gewertet werden. Gerade im letzten Durchgang wurde noch verbissen um jeden Punkt gekämpft, für einige Boote ging es in der Gesamtwertung noch ein Stückchen nach vorne. Von den heimischen Seglern freute sich Eberhard Niehaus (KCF, Seggerling) über seinen dritten Platz. Johannes Mengel (WSVR, Laser standard) wurde Fünfter.

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