Frankenthal
Neuerungen beim 36. Frankenthaler Hallenfußball-Turnier um Pokal der RHEINPFALZ
Teilnehmer, Erscheinungsbild, Modus – das Hallenfußballturnier in Frankenthal, das von 27. bis 29. Dezember in der Halle Am Kanal stattfindet, wartet mit einigen Neuerungen auf. Die größte Veränderung wird man von der Tribüne aus gut sehen können. Und auch für die Spieler wird einiges anders.
Der Budenzauber zwischen den Jahren bekommt ein Facelifting verpasst. Das Turnier soll damit noch attraktiver werden. So stellen sich das jedenfalls die neuen Organisatoren um Manfred Weiß und Markus Simon vor. Die RHEINPFALZ unterstützt das Turnier weiterhin und stellt auch den Pokal. Organisation und Durchführung liegen jetzt allerdings bei dem Arbeitskreis mit Weiß und Simon an der Spitze.
Bei der Auslosung des Hallenturniers im Vereinsheim der VT Frankenthal haben Weiß und Simon schon mal die wichtigsten Neuerungen vorgestellt. Der markanteste Unterschied soll dafür sorgen, dass die Spiele spektakulärer werden: Denn in der Hallen Am Kanal wird extra für die Veranstaltung ein Kunstrasen verlegt. „Wir versprechen uns davon attraktivere Partien“, sagte Weiß.
Platzierungsspiele entfallen – Halbfinals kommen
Auch der Modus wird in diesem Jahr geändert. Die wenig attraktiven Platzierungsspiele um die Ränge fünf bis acht sind gestrichen. Dafür gibt es jetzt zwei Halbfinals. Diese werden zwischen den jeweiligen Ersten und Zweiten der beiden Zwischenrundengruppen ausgetragen. Auch das soll die Attraktivität der Veranstaltung steigern. Denn Teams, die in der Zwischenrunde das erste Spiel verlieren, haben dann weiterhin die Chance, ins Endspiel zu kommen. Auch beim Finale selbst wollen die neuen Organisatoren eine Schippe drauflegen. So sollen die Protagonisten einzeln vorgestellt werden und mit einem Spot einlaufen.
Für die Zuschauer soll es ein Gewinnspiel und Musik in der Halle geben, kündigte Weiß an. Er machte gegenüber den Vereinsvertretern auch gleich klar, dass Teams, die sich „danebenbenehmen, auch ausgeschlossen werden können“. Vor allem die Schiedsrichter sollen geschützt werden. Und in den Umkleidekabinen wartet auf jedes Team ein Kühlschrank mit Getränken. Im vergleich zu vorigen Veranstaltungen wurden die Eintrittspreise leicht erhöht. Einheitlich fünf Euro sind am Eingang pro Tag zu berappen. Ein Sicherheitsdienst wird darüber wachen, dass auch die Besucher nicht über die Stränge schlagen.
GSC und Weisenheim sind nicht dabei
Auch bei den teilnehmenden Mannschaften ist eine kleine Frischzellenkur zu erkennen. Der Gehörlosensportclub Frankenthal und der SV Weisenheim/Sand, derzeit Tabellenführer der A-Klasse Rhein-Pfalz, sind heuer nicht dabei. Dafür ergänzen die SG Edigheim und der SV Pfingstweide das Teilnehmerfeld.
Nicht verändert wurde der Modus in der Vorrunde. Gespielt wird in vier Gruppen zu jeweils fünf Mannschaften. Die Partien dauern jeweils zwölf Minuten, dazwischen ist immer eine Minute Pause. Die beiden Erstplatzierten jeder Staffel qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die – wie die Halbfinals, das Spiel um Platz drei und das Finale – am 29. Dezember ausgetragen wird. Los geht’s an allen drei Turniertagen um 17 Uhr. Einlass ist jeweils ab 16 Uhr.
Gastgeber ist diesmal die VT Frankenthal
Gastgebender Verein ist bei dieser Auflage die VT Frankenthal. Der B-Klassist bekommt es am zweiten Turniertag in Gruppe C mit Bezirksligist und Titelverteidiger VfR Frankenthal, dem SC Bobenheim-Roxheim II (B-Klasse Rhein-Pfalz Nord), dem SV Pfingstweide (B-Klasse Rhein-Pfalz Süd) und dem TSV Eppstein (B-Klasse Nord) zu tun.
Ebenfalls am 28. Dezember ermittelt die Gruppe D ihren Sieger. Geht es nach den Leistungen im Feld, sind A-Klassist DJK Eppstein, aktuell auf Rang vier, sowie B-Klassist Eintracht Lambsheim favorisiert. Der ASV Mörsch (B-Klasse Nord), der TuS Flomersheim (C-Klasse Nord) und der Pirates F.C. (C-Klasse Nord) wollen die Spielverderber sein.
Schwarz-Weiss eröffnet Turnier gegen TuS Dirmstein
Die erste Belastungsprobe für den neuen Untergrund wird die Partie DJK Schwarz-Weiss Frankenthal (A-Klasse) gegen TuS Dirmstein (B-Klasse Rhein-Pfalz Nord) sein. Da dürften die Organisatoren ganz genau hinschauen. Diese beiden Teams sind ebenso in Gruppe B wie Bezirksligist SC Bobenheim-Roxheim, B-Klassist VfR Frankenthal II und B-Klassist Vatanspor Frankenthal.
In Gruppe A sind auf dem Papier die beiden A-Klasse-Vertreter ASV Heßheim, aktuell auf Platz drei, und MTSV Beindersheim die ersten Anwärter auf die Qualifikation für die Zwischenrunde. Der TSV Eppstein II (C-Klasse Nord), Neuling SG Edigheim (B-Klasse Süd) und der SV Studernheim (B-Klasse Süd) haben da aber auch noch ein Wörtchen mitzureden.