Frankenthal Neuer Anlauf zur Arbeitsmarktvermittlung von Migranten

Das Ziel: „innovative Ansätze zu entwickeln, um die Arbeitsmarktchancen für Migranten zu verbessern und gleichzeitig den Bedarf
Das Ziel: »innovative Ansätze zu entwickeln, um die Arbeitsmarktchancen für Migranten zu verbessern und gleichzeitig den Bedarf der Wirtschaft an qualifizierten Arbeitskräften zu decken«.

Die Stadtverwaltung will in der zweiten Jahreshälfte einen weiteren Anlauf unternehmen, um lokale Ansprechpartner zu vernetzen, die Migranten mit Bleibeperspektive die Integration in den Frankenthaler Arbeitsmarkt erleichtern können. Eine entsprechende Zusage hat Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG) in der jüngsten Stadtratssitzung gemacht. Er reagierte damit auf einen gemeinsamen Antrag der Grünen und der FWG. Deren Sprecherinnen Ute Hatzfeld-Baumann und Tanja Mester hatten darin gefordert, ein Gesprächsformat zu reaktivieren, in dem haupt- und ehrenamtliche Akteure auf lokaler Ebene miteinander vernetzt werden.

Das Ziel ist es, „innovative Ansätze zu entwickeln, um die Arbeitsmarktchancen für Migranten zu verbessern und gleichzeitig den Bedarf der Wirtschaft an qualifizierten Arbeitskräften zu decken“. Das Unterstützungsangebot, um individuelle Lösungen zu finden, sei groß, „aber wie bei einem Puzzle müssen die einzelnen Teile zusammenpassen“. Meyer erinnerte an einschlägige Bemühungen in der Vergangenheit, etwa mit der Fortschreibung des Integrationskonzepts oder dem Austausch mit regionaler Wirtschaft, Arbeitsagentur und Jobcenter. In den kommenden Monaten wolle die Verwaltung einen weiteren Anlauf unternehmen, um diesen voranzutreiben.

Die Fraktionen im Stadtrat trugen diesen Ansatz einstimmig mit, AfD-Sprecher Hartmut Trapp war zum Zeitpunkt der Abstimmung nicht im Saal.

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