Frankenthal
Neu im Stadtrat: Sandra Kober will sich für Kinder, Jugendliche und Vereine einsetzen
Etwas mehr Rückendeckung aus den eigenen Reihen in Form weiterer Mandate hätte sie sich schon gewünscht, wie sie im Gespräch mit der RHEINPFALZ bekennt. Sie sei in dem Gremium freilich gut aufgenommen worden, was ihr die ersten Schritte erleichtert habe. Sie wünscht sich nicht nur mehr Angebote für Kinder und Jugendliche, sondern auch eine bessere Organisation bei der Kita-Betreuung. Besonders am Herzen liegen ihr die Vereine und eine nachhaltige Förderung der Ehrenamtsarbeit.
Die 43-Jährige, die aus Speyer stammt, hatte schon immer eine Antenne für das politische Geschehen, strebte aber nie eine Mitgliedschaft in einer Partei ein. Über einen Bekannten wurde sie auf die Liste Zukunft aufmerksam und sah in dieser neuen Vereinigung die Chance, aktiv mitzumischen und eigene Ideen einzubringen. „Ich fühlte mich regelrecht mitgerissen“, erklärt sie. Einschlägige Erfahrungen in Vereinen und im Schulelternbeirat kommen ihr dabei zugute.
Sandra Kober hat am Edith-Stein-Gymnasium in Speyer ihr Abitur gemacht und nach einem fünfmonatigen Sprachaufenthalt in den USA an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten Rehabilitation und Prävention studiert. Dem Diplom-Abschluss folgte eine Anstellung beim ambulanten Reha-Zentrum ZAR neben dem St. Marienkrankenhaus in Ludwigshafen. Dort arbeitet sie seit nunmehr 15 Jahren, mobilisiert den Bewegungsapparat von Patienten und ist außerdem für das Qualitätsmanagement des Unternehmens verantwortlich.
In Frankenthal zu wohnen, stand zunächst nicht auf der Agenda von Sandra Kober. „Dann fand ich die Liebe meines Lebens“, verrät sie. Mittlerweile hat die junge Familie mit ihren beiden Kindern (fünf und acht Jahre alt) im Vorort Studernheim Fuß gefasst und fühlt sich dort pudelwohl.
Bei der obligatorischen Frage nach ihren Hobbys muss die neue Stadträtin nicht lange überlegen. „Tanzen ist meine absolute Leidenschaft“, lautet die spontane Antwort. Sie war in der Jazztanzgruppe des DJK Eppstein aktiv und nahm auch an Wettkämpfen teil. Die Freizeit verbringt Sandra Kober mit ihrer Familie gerne draußen in der Natur. Sie bezeichnet sich als wasseraffin, kann sich aber durchaus auch für das Kraxeln in den Bergen begeistern.