Frankenthal Nacht der Gitarristen
Gitarrenmusik, quer durch die Stilrichtungen, gibt es am morgigen Freitag im Frankenthaler Kulturzentrum Gleis 4. Zu Gast ist die Reihe Night of Guitars, die erstmals Station in der Johann-Klein-Straße macht.
Ein Treffen der „besten Gitarristen der Region“ verspricht Organisator Ender Irkdas. Für die Night of Guitars trommelt der Mannheimer Gitarrist und Sänger gut ein Dutzend Kollegen zusammen, die in wechselnder Besetzung eigene und Cover-Stücke spielen. Auftritte gab es unter anderem im 7er-Club in Mannheim, in Waldorf und Kaiserslautern. Ziel sei es, darzustellen, „was Gitarre alles kann“. Stilistisch reicht das von Hardrock bis Blues und Pop. In Frankenthal mit dabei sind neben Ender Irkdas unter anderem der Steel- und Slidegitarrist Jan Lindqvist (Guru Guru), der für sphärische Klänge sorgen wird, und Alex Kraft, Sänger und Gitarrist von der Heidelberger Rockband Desperadoz, die unter anderem beim Festival in Wacken auftrat. Von ihm ist morgen laut Irkdas Cowboyrock zu hören, der auch gut in einen Quentin-Tarantino-Film passen würde. Aus Frankfurt kommt der Sänger und Gitarrist Bobby Stark Holland, der auch eine Gastrolle im Tatort-Krimi „Wie einst Lilly“ mit Ulrich Tukur hatte. Buster-Mitbegründer Jochen Seiterle steht für Ska-Musik, Gitarrist Stefan Rößler (Lovegangsters) für Rhythm’n’Blues. Wichtig ist dem Organisator, dass immer auch Gesang, Keyboards und Schlagzeug mit dabei sind. „Das ist kein Abend, an dem die ganze Zeit nur auf der Gitarre gedudelt wird“, betont er. Trotzdem stehe das Saiteninstrument in seiner ganzen Vielfältigkeit im Mittelpunkt des Konzerts, zwölfsaitig beispielsweise bei Stücken von Pink Floyd, fünfsaitig bei Hits der Rolling Stones. Kreativität und das Interesse an verschiedenen kulturellen Einflüssen sei allen beteiligten Musikern gemeinsam. Gespielt werden Klassiker, Standards und aktuelle Hits. „Wir wollen unsere eigenen Vorbilder präsentieren und deren Musik weiterentwickeln“, sagt Irkdas. Mit seinem Konzept sei er auf Beate Vogel vom Gleis 4 zugegangen, weil das Frankenthaler Kulturzentrum optimal für diese Art von Veranstaltung sei. „Wir brauchen eine große Bühne und Platz für viele Zuhörer“, sagt Irkdas. Das Publikum in Frankenthal sei toll, die Lage für Musiker aus dem Rhein-Main-Gebiet optimal. Sollte die Night of Guitars gut ankommen, könne er sich deshalb durchaus eine Fortsetzung vorstellen. Vorverkauf Tickets für die Night of Guitars am Freitag, 20.30 Uhr, im Frankenthaler Kulturzentrum Gleis 4 gibt es unter www.kuz-gleis4.de und unter Telefon 0651 9790777. |soj