Frankenthal
Nachspielzeit: Marvin Maerz von der DJK Eppstein über seine fünf Tore gegen den LSC II
Fünf Tore in einem Spiel – das ist Marvin Maerz von der DJK Eppstein bis vergangenen Sonntag nicht gelungen. Meint er jedenfalls. Na ja, vielleicht bei den Bambini. Mit seinem Fünferpack, darunter ein lupenreiner Hattrick in der ersten Halbzeit, hat er am Wochenende den Ludwigshafener SC II fast im Alleingang bezwungen. Doch ein anderer Fakt war Maerz dabei fast noch wichtiger.
Herr Maerz, Glückwunsch. Fünf Tore in einem Spiel, das hat am Wochenende nicht mal Robert Lewandowski geschafft …
(lacht) Ja, danke. Aber ich muss das Kompliment an die Mannschaft weitergeben. Wir haben die Tore gut rausgespielt. Das Team hat geholfen. Und der LSC II war auch nicht der starke Gegner wie die Woche davor der FV Freinsheim. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer gesagt hat und über die Außen gespielt. Ich bin auch über Außen gekommen. Das ist eigentlich nicht meine Lieblingsposition, aber man spielt da, wo der Trainer einen aufstellt.
Fünf Tore in einer Partie – Bestwert für Sie?
Gute Frage. Da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass ich irgendwann schon mal fünf Tore in einer Partie geschossen habe. Na ja, vielleicht bei den Bambini ...
Nach der Auftaktniederlage zu Hause gegen die TSG Eisenberg war das der dritte Pflichtspielsieg in Folge. Die DJK kommt langsam in Fahrt?
Ja, das kann man sagen. Wir hatten am Anfang noch Probleme mit den Laufwegen. Das wird jetzt immer besser. Wir finden als Mannschaft auch immer besser zusammen.
Die Offensive war bei der DJK ja von Anfang an gut in Tritt. War’s daher noch wichtiger, dass die Mannschaft jetzt zum ersten Mal die Null gehalten hat?
Natürlich. Das war auch die Vorgabe: Wir wollten auf jeden Fall hinten keinen reinbekommen. Wobei man auch sagen muss, dass wir in den Spielen zuvor auch unglücklich Tore gefangen habe. Da waren auch Weitschüsse auf nassem Rasen dabei, die dann auch noch gegen den Innenpfosten prallen. Da kann der Torwart nichts machen.
Was kann man in den kommenden Wochen noch von der DJK Eppstein erwarten?
Wir wollen auf jeden Fall so viele Punkte wie möglich holen. Das Ziel ist ein Platz unter den ersten Vier. Dafür müssen wir aber gegen die guten Gegner schauen, dass wir Rückstände vermeiden. Aber selbst wenn wir mal hinten liegen sollten, die Mannschaft hat gegen Freinsheim ja gezeigt, dass sie auch mit so einer Situation gut umgehen kann. Das Team hat einen guten Charakter.