Frankenthal Mutterstadt oder Eppstein-Maxdorf?

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Frankenthal. In der Handball-A-Klasse der Herren empfangen alle drei Mannschaften aus der Region unmittelbare Tabellennachbarn. Während es für die HSG Eppstein-Maxdorf hier um den Aufstieg geht, kämpft die HSG Eckbachtal II gegen den Abstieg. Lambsheim ist im Falle eines Erfolg endgültig in der Spitzengruppe mit dabei.

Herren, A-Klasse

Zum Duell der beiden Verfolger der VTV Mundenheim III, die mit 14:0 an der Tabellenspitze steht, empfängt die HSG Eppstein-Maxdorf (3./11:3 Punkte) die lediglich um vier Tore besser gestellte punktgleiche TSG Mutterstadt. Klar ist: Nur der Sieger bleibt im Aufstiegsrennen. Der Ausgang der Begegnung dürfte von Kleinigkeiten abhängen. Vom Potenzial her liegen beide Teams auf einem ähnlichen Niveau. Die HSG hofft, dass das Spitzenspiel ein paar Zuschauer mehr als sonst anlockt. Der Heimvorteil soll dabei helfen, zwei Punkte zu holen (Samstag, 18.30 Uhr, Waldsporthalle Maxdorf). Die HSG Eckbachtal II (10./2:12 Punkte) erwartet den punktgleichen, allerdings um einen Platz schlechter positionierten TV Ruchheim II (11./2:12 Punkte) zum Kellerduell. Wenn die Eckbachtaler ihre Nerven in den Griff bekommen, können sie das Spiel auf alle Fälle gewinnen und sich so ein kleines Polster im Abstiegskampf verschaffen. Die HSG hat die letzten zwei Spiele zwar verloren. Doch da ging es gegen Spitzenmannschaften und die Formkurve zeigte klar nach oben (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Freinsheim). Auch der TV Lambsheim (5./10:4) erwartet einen unmittelbaren Tabellennachbarn. Der TuS Neuhofen verfügt ebenfalls über 10:4 Zähler. Im Angriff war der TuS bisher allerdings wesentlich gefährlicher als der TVL und verfügt hier über ein Polster von 45 Treffern. Lambsheims Trainer Jochen Meininger erwartet einen ganz heißen Tanz am Sonntagabend. Ein Favorit ist im Vorfeld nicht auszumachen. Meininger ist froh, dass sich das TVL-Lazarett gelichtet hat, und er wieder über mehr fitte Spieler verfügen kann. Bei einem Erfolg könnte sich der Gastgeber bis auf Platz drei verbessern (Sonntag, 18 Uhr, Schulsporthalle Lambsheim). Herren, B-Klasse Die Formkurve des SC Bobenheim-Roxheim zeigt nach oben. Mit der SG Assenheim-Dannstadt II (5./7:5 Punkte) erwartet der SC (4./8:4) nun einen unmittelbaren Tabellennachbarn. Gewinnt Bobenheim-Roxheim, ist der Absteiger oben dran und kann sich immer mehr Hoffnungen auf die direkte Rückkehr in die A-Klasse machen (Sonntag, 15 Uhr, Pestalozzischule Bobenheim-Roxheim). Die HSG Eppstein-Maxdorf II und der HSC Frankenthal sind spielfrei. Frauen, Verbandsliga Auf den HSC Frankenthal (4./9:5 Punkte) wartet mit der TSG Mutterstadt (6./7:7) eine heikle Aufgabe. Die bessere Ausgangsposition in der Tabelle soll beflügelnd wirken. Bei einem Erfolg würde man den Kontakt zur Spitze halten und den Vorsprung aufs Mittelfeld vergrößern. Doch der HSC muss aufpassen, denn Mutterstadt hat bislang in Partien gegen starke Teams immer gut ausgesehen (Sonntag, 13 Uhr, Andreas-Albert-Halle Frankenthal). Ausgerechnet jetzt, da sich die Damen des SC Bobenheim-Roxheim (7./6:8 Punkte) etwas gefangen haben, empfangen sie einen letztjährigen Konkurrenten aus der Pfalzliga. Die SG Wernersberg/Annweiler allerdings ist auf einem guten Weg, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen, denn sie führt mit 14:0 Punkten die Tabelle an. SC-Trainerin Bettina Schornick hofft, dass ihre Mannschaft nun im Wettkampfmodus angekommen ist und die Begegnung mit dem Primus ausgeglichen gestalten kann. Ein Vorteil für den SC könnte sein, dass er die Spielweise der Gäste schon aus der Pfalzliga kennt (Sonntag, 17 Uhr, Pestalozzischule Bobenheim-Roxheim). Frauen, A-Klasse Mit dem TuS Neuhofen (1./9:1 Punkte) empfangen die Damen des TV Lambsheim (6./4:4 Punkte) eine Mannschaft, gegen die sie befreit aufspielen können. Neu einstudierte Spielkombinationen sollen ausprobiert werden. Trainer Christian Ringendahl erwartet keine Wunder von seiner Mannschaft. Sie soll versuchen, die Partie gegen den Primus offen zu gestalten (Sonntag, 16.20 Uhr, Schulsporthalle Lambsheim). (mzn)

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