Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Motorsport: Team Schütz peilt im ADAC GT Masters Punkte auf dem Nürburgring an

In Zandvoort mussten die Fahrer mit schwierigen Bedingungen zurechtkommen. Und auch die Eifel ist nicht gerade für beständiges W
In Zandvoort mussten die Fahrer mit schwierigen Bedingungen zurechtkommen. Und auch die Eifel ist nicht gerade für beständiges Wetter bekannt.

Sechs Tage nach dem letzten Lauf stehen im ADAC-GT-Masters am Wochenende die nächsten Rennen auf dem Nürburgring an. Das Team Schütz Motorsport aus Bobenheim-Roxheim will sich besser präsentieren als im niederländischen Zandvoort. Dort waren Marvin Dienst und Aidan Read im Mercedes-AMG GT3 ohne Punkte geblieben.

Zandvoort sei abgehakt, sagt Christian Schütz. „Die Pace von Marvin am Samstag war gut. Ohne die Kollision wäre sicher mehr für uns drin gewesen, darauf lässt sich am Nürburgring aufbauen.“ Die Erwartungen will der Teamchef aber nicht zu hoch schrauben, weil auf der 3,6 Kilometer langen Kurzanbindung mit vielen engen Kehren gefahren wird. „Der Kurs ist mittelschnell und nicht sehr flüssig, das liegt dem Mercedes weniger“, erklärt Schütz. In der Favoritenrolle sieht er traktionsbedingt eher Audi und Porsche. Ein Knackpunkt dürfte die scharfe Rechtskurve nach dem Start sein. „Wir müssen diesmal gut durch die Startphase kommen“, betont Christian Schütz.

Aktuell führen die Audi-Piloten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde (HCB-Rutronik Racing) die Meisterschaft an, die bei sechs noch ausstehenden Rennen in die entscheidende Phase geht. Dienst und Read wollen vor allem in der Juniorwertung wieder Punkte sammeln. Dort haben die Schütz-Piloten zuletzt die Spitzenposition eingebüßt.

Dienst ist am Nürburgring gleich doppelt gefordert. Der 22-jährige Lampertheimer gibt auch in der Serie ADAC GT4 Germany Gas. Dort teilt er sich den Schütz-Mercedes mit Marcus Suabo. „Ich werde mich hauptsächlich um die Abstimmung des Fahrzeugs kümmern und ein Setup erarbeiten, mit dem Marcus perfekt zurechtkommt“, wird Dienst in einer Pressemitteilung des ADAC zitiert. Er betont: „Ich trete sicherlich nicht an, um im Mittelfeld zu fahren.“

Der TV-Sender Sport1 überträgt die Rennen live: GT Masters am Samstag ab 14.45 Uhr, am Sonntag ab 13.05 Uhr; GT4 Germany am Samstag ab 11.55 Uhr, am Sonntag ab 15.35 Uhr.

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