Frankenthal Mit Mozart in London

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Bei der Wachenheimer Serenade ist morgen ein Ensemble zu Gast, das sich sowohl in der Auswahl der Instrumente als auch in der Art der Präsentation weit vom konventionellen Konzertbetrieb entfernt. Das Trio Lézard spielt Musik von der Renaissance bis zur Moderne und bedient dabei rund 20 Instrumente.

Seit über 20 Jahren musizieren der Oboist Stéphane Egeling, der Fagottist Stephan Hoffmann und der Klarinettist Jan Kreutz zusammen und haben sich in dieser Zeit den Rang eines der international führenden Holzbläsertrios verdient. 2005 gewannen die Drei den „Echo Klassik“ im Bereich Kammermusik. Sie sehen sich in der Tradition des „Trio d’anches de Paris“, einer legendären Formation, die in den 1930er-Jahren in Frankreich aktiv war und bisher unbekannte Stücke an die Öffentlichkeit beförderte. Das Trio Lézard hat Repertoire, Instrumentarium und Ausdrucksmöglichkeiten erheblich erweitert. So spielt Stéphane Egeling neben der klassischen Oboe Englischhorn, Barockoboe und Contrebasson, Stephan Hoffmann außer dem modernen Fagott auch Barockfagott, Kontrafagott, das historische, im Barock beheimatete Blasinstrument Musette du Cour und den Béchonnet-Dudelsack. Der ursprünglich vom Jazz und Rock kommende Jan Kreutz erweist sich als Meister auf der gesamten Klarinettenfamilie und den diversen Saxofonen. In ihrem Konzert in Wachenheim geht es „Very British“ zu. Sie begeben sich auf die Spuren der Londonreise des achtjährigen Wunderknabens Mozart. Neben Stücken von Mozart gibt es auch viel britische Musik dieser Zeit. Es erklingen historische Instrumente und Dudelsäcke, und auch Rollschuhe, ein Umzug und eine Männer-WG spielen eine Rolle. Termin Trio Lézard: „Very British“, Samstag, 19 Uhr, Sektkellerei Schloss Wachenheim. Karten unter Telefon 06322 9580-801.

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