Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Möbel Ehrmann investiert kräftig

Neu gestaltet worden sind die Ausstellungsflächen im Frankenthaler Markt. Mit der bisherigen Akzeptanz ist das Unternehmen sehr
Neu gestaltet worden sind die Ausstellungsflächen im Frankenthaler Markt. Mit der bisherigen Akzeptanz ist das Unternehmen sehr zufrieden. Foto: BOLTE

Das Möbelhaus Ehrmann hat seit dem Frühjahr nach eigenen Angaben rund 800.000 Euro in die Neugestaltung seines Frankenthaler Marktes investiert. Zur Feier des Abschlusses der Arbeiten gibt es ab dieser Woche Sonderaktionen und Rabatte.

„Wir haben fast die gesamte Ausstellungsfläche erneuert“, erklärt Stephan Duppé, Marketingleiter des Unternehmens mit Hauptsitz in Landau. Der Markt mit seinen rund 18.500 Quadratmetern Verkaufsfläche präsentiere sich jetzt übersichtlicher, „die Kundenströme werden besser geleitet“. Die Modernisierungsarbeiten in dem 2013 eröffneten Haus gingen bei laufendem Betrieb über die Bühne. „Wir haben nur teilweise Flächen gesperrt“, berichtet Duppé. „Und es gibt fast kein Möbelstück, das wir nicht in der Hand hatten.“

Dass sich der Aufwand gelohnt hat, dass die Kunden das neue Ambiente zu schätzen wissen – davon ist der Marketingchef überzeugt. „Super froh“ sei man angesichts der Resonanz, die der Standort Frankenthal bisher schon gefunden habe. „Unser Einzugsgebiet geht bis Worms, im Westen bis in die Gegend von Kaiserslautern und im Süden bis Neustadt.“ 70 Mitarbeiter hat das Haus. Zusätzlich gibt es in Frankenthal mittlerweile eine „Kopfstelle“ für die Ehrmann-Logistik: „In der Siemensstraße haben wir ein eigenes Lager angemietet.“

Das breite Angebot sowohl für „klassisches Wohnen“ als auch im „Trendhaus“, die Beratung und Montage durch Fachpersonal und die Möglichkeit, individuelle Lösungen zu finden – das alles werde von den Kunden geschätzt, sagt Duppé. Auch die Fachmarktsortimente etwa bei Heimtextilien, Leuchten oder Teppichen kämen gut an.

Zur „Neueröffnung“ verspricht Ehrmann nun ab Mittwoch unter anderem Sonderrabatte von bis zu 40 Prozent. Dazu gibt es wechselnde Unterhaltungsangebote für Groß und Klein – beispielsweise am Samstag, 26. Oktober, unter anderem etwa Sekt und Waffeln für die Kunden, eine Fotoaktion, Glitzertattoos und ein Bastelangebot für Kinder.

Die Ehrmann-Gruppe ist auf Wachstumskurs. Vor zwei Wochen habe man ein Möbelhaus in Trier übernommen; ab Januar werde auch dieses unter der Flagge Ehrmann geführt, berichtet Duppé. „Damit haben wir dann zehn Standorte.“ Mit dem Trierer Haus steige der Jahresumsatz der Gruppe auf deutlich über 100 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl liege dann bei rund 720.

Vor der Online-Konkurrenz durch Versender ist Ehrmann nicht bange. Man betreibe selbst keinen Online-Shop, sagt Duppé. Die eigene Internet-Homepage und Plattformen wie Facebook oder Instagram aber würden als Marketinginstrumente zusehends wichtig. „Da hat sich zunächst eine Person darum gekümmert – jetzt haben wir für das Thema eine ganze Abteilung.“

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