Frankenthal LESERBRIEFE AN DIE LOKALREDAKTION:

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Ich muss der Leserbriefschreiberin, Frau Regina Martin aus Bobenheim-Roxheim, nur Recht geben. Im Verlauf der siebenmonatigen Bauzeit – drei bis vier Monate hätten genügt – hätte man die Irmgard-von- Opel-Brücke über die B 9 noch beidseitig durch Rad- beziehungsweise Fußwege erweitern müssen. Stattdessen ist es durch die zusätzlichen Leitplanken noch gefährlicher geworden. Leider wurde von den mit dem Bau zu tun habenden Behörden und auch von mir versäumt, rechtzeitig darauf hinzuweisen. Von der Namensgeberin wurde vorausschauend gedacht, von den Brückenbauern allerdings nicht. Jüngst konnte man wieder einmal Zeuge von Missmanagement werden. Und das Ergebnis ist wieder einmal massiver Stellenabbau. Es ist ein beliebter Reflex großer Konzerne, bei mangelnder Wettbewerbsfähigkeit die Personalkosten zu senken, besonders beliebt als Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer. Wen wundert es. Eine solche Personalkostensenkung ist bequem, und sie setzt auf Seiten der Entscheider keine besonderen Fähigkeiten voraus. Ganz anderes gilt für diejenigen der Management-Zunft, die – um ein Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen – systematisch alle Prozesse entwickeln, damit jeder Arbeitsschritt stetig günstiger wird. Solche Manager verstehen das System, das ihnen anvertraut wurde. Sie haben eine klare Strategie, wie sie das Unternehmen am Markt positionieren, und es gelingt ihnen, die Mitarbeiter motivierend auf entsprechende Ziele hin auszurichten. Dieser Weg ist anspruchsvoll und anstrengend. Aber er lohnt sich. Das Ergebnis ist nicht nur mehr nomineller Gewinn für die Anteilseigner, sondern auch ein Gewinn an Fähigkeiten – bei Führungskräften und Mitarbeitern. Ich würde mir wünschen, dass bei mangelnder Wettbewerbsfähigkeit einzelner Standorte in Konzernen nicht mit dem Reflex reagiert wird, Personalkosten zu senken, sondern damit, an den entscheidenden Stellen Zeitansager durch Uhrmacher zu ersetzen, auf dass die Mitarbeiter dann unter passender und qualifizierter Führung aufblühen und das Unternehmen entwickeln. Vielleicht können die Verantwortlichen im Konzern ihre Entscheidung im jüngsten Fall ja noch einmal überdenken. Dieses Foto spricht für sich! Es zeigt die aus der überfallartig hereinbrechenden Flüchtlingswelle entstandene Situation, die einer unwürdigen Massentierhaltung gleichzusetzen ist. Die Flüchtlinge werden schockiert sein, solche Bedingungen vorzufinden, nachdem sie vermutlich mit ganz anderen Erwartungen hierhergekommen sind. Man sollte dieses Foto an Barack Obama schicken, um ihm vor Augen zu halten, wozu die militärischen Aktivitäten der USA im Nahen Osten geführt haben.

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