Leichtathletik
Leichtathletik: Nina Warschko sichert sich Gold im Weitsprung
Nina Warschko vom LAC Frankenthal war bei den Süddeutschen Meisterschaften der Leichtathleten am Wochenende in Koblenz wieder eine Klasse für sich. Im Weitsprung sicherte sich Warschko in der Altersklasse W14 den Titel. Sie machte es aber spannend.
Einen packenden Wettkampf erlebten die Athleten und Anhänger im Weitsprungwettbewerb in der Altersklasse W14. Wie der LAC mitteilt, führte Topfavoritin Josephine Otto vom LAV Kassel mit 5,36 Metern das Feld bis zum fünften Versuch an. Erst in ihrem letzten Durchgang sicherte sich Nina Warschko mit einer Weite von 5,37 Metern den Titel. Für die LAC-Athletin bedeutete das eine neue persönliche Bestleistung.
100 Meter: Warschko und Metz steigern sich im Zwischenlauf
Über 100 Meter zeigten die Frankenthaler Sprinterinnen Kimberly Metz und Nina Warschko ihr Leistungsvermögen. 40 Teilnehmerinnen waren in dieser Disziplin in der W14 am Start. In den Vorläufen sicherten sich Warschko (12,75 Sekunden) und Metz (12,85) mit jeweils zweiten Plätzen das Weiterkommen in die Zwischenläufe der besten 24 Sprinterinnen. Dort steigerte sich Warschko nochmals und qualifizierte sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 12,38 Sekunden fürs Finale der besten acht Sprinterinnen. Ihre Zeit aus dem Zwischenlauf erreichte Warschko im Finale dann nicht mehr ganz. Sie benötigte für die 100 Meter 12,48 Sekunden und belegte Platz vier.
Nachdem Vereinskameradin Kimberley Metz nach den Vorläufen mit neuer persönlicher Bestzeit von 12,85 Sekunden im Gesamtklassement noch auf Rang acht gelegen hatte, erwischte sie im Zwischenlauf den einzigen der drei Läufe, der keinen starken Rückenwind hatte. Mit 12,86 Sekunden reichte es für sie nur zum zehnten Platz, womit sie das Finale knapp um eine Zehntelsekunde verpasste.
LAC-Staffel sorgt für Überraschung
Eine Überraschung gab es im 4x100-Meter-Staffelwettbewerb in der Altersklasse WU16. Der LAC Frankenthal hatte das Quartett Kimberly Metz, Isabell Spreen, Kim Metzler und Nina Warschko ins Rennen geschickt. 17 Staffeln waren hierfür gemeldet. Mit einer Zeit von 52,54 Sekunden war das Frankenthaler Team als Pfalzmeister angereist, und in Koblenz konnten sich die vier Sprinterinnen nochmals steigern. Laut LAC zeigte das Quartett „eine starke kämpferische Leistung und blitzsaubere Wechsel“. Mit ihrer neuen Bestleistung von 50,33 Sekunden verpassten die Frankenthalerinnen als Vierte hinter der Startgemeinschaft Mannheim/Rohrbach/Heddesheim nur knapp einen Podestplatz.