Kommentar
Laubsack: Ausgeprägte Beratungsresistenz
Nur um es zu verstehen: Die Bürger sollen also erst zum EWF und ins Rathaus marschieren, sich dort gegen Gebühr Säcke kaufen, die dann füllen und einen Termin fürs Abholen ausmachen. Dieses Verfahren als zusätzlichen Service zu verkaufen, wie es Bürgermeister Bernd Knöppel in der Sitzung des Betriebsausschusses versucht hat, ist schon kühn. Der Versuch, den Murks bis zum endgültigen Beschluss mit der zur Einschätzung des Ministeriums konträren Auffassung des Städtetags schönzureden, macht das alles nicht besser. Ehrlich gesagt ist diese Geschichte vor allem mal eins: ein Indiz für ausgeprägte Beratungsresistenz.
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