Frankenthaler Umland Landtagswahl: Bürgermeister plädieren für reine Briefwahl

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Einige Bürgermeister im Rhein-Pfalz-Kreis, darunter Michael Reith (SPD) von der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim, haben an Landeswahlleiter Marcel Hürter geschrieben. Ihre Bitte: Er soll für die Landtagswahl im März die Briefwahl anordnen, und zwar zu 100 Prozent. Ihr Argument: Wahlhelfer und Wähler einen Tag lang in einem Raum zusammenkommen zu lassen, passe nicht zu den Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Viele der Ehrenamtlichen seien schon älter und gehörten zur Risikogruppe. Außerdem bedeuteten die erforderlichen Hygienemaßnahmen in den Wahllokalen einen immensen Aufwand für die Kommunen.

Bürgermeister Michael Müller (SPD) berichtet, dass seine Verwaltung in Bobenheim-Roxheim schon alles für eine herkömmliche Wahl vorbereitet habe. Gleichwohl fände er eine Briefwahllösung besser. Aus dem Büro des Landeswahlleiters heißt es bislang nur: „Es wurden 3,2 Millionen Unterlagen ausgeschrieben, die theoretisch für eine 100-prozentige Briefwahl ausreichen würden.“

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