Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Lüftungsanlagen: Schule und Kita als Referenz für Umbau

Die neuen Anlagen sollen in Schulen und Kitas das konventionelle Lüften mittels geöffneter Fenster ergänzen.
Die neuen Anlagen sollen in Schulen und Kitas das konventionelle Lüften mittels geöffneter Fenster ergänzen.

Die Stadt möchte die Erkenbertschule und die kommunale Kindertagesstätte in Studernheim mit sogenannten Raumlufttechnischen Anlagen ausstatten. Die Planung dafür hat der Haupt- und Finanzausschuss bei seiner Sitzung am Dienstag vergeben.

Den beiden Projekten kommt nach Darstellung von Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) eine wichtige Funktion als Referenz für mögliche künftige Umbauten in weiteren Frankenthaler Kitas und Schulgebäuden zu. Hintergrund der Anschaffung der Anlagen ist eine bessere Belüftung der Räume wegen der Corona-Pandemie.

Knöppel zufolge werden in der Kita Gotthilf-Salzmann-Straße in Studernheim die Gruppen- und Stillbeschäftigungsräume, der teilbare Mehrzweckraum, der Speisesaal, das Kinder-WC sowie die Spielflure mit den RLT-Anlagen versorgt. In der Erkenbertschule ist das in 20 Räumen vorgesehen. Auch die Gymnastikhalle mit den Umkleiden und Duschräumen möchte die Stadt entsprechend ausstatten.

Für die Umbauten habe die Verwaltung Mittel aus dem Förderprogramm beantragt, das der Bund Anfang Juni für stationäre Lüftungsanlagen in Einrichtungen für Kinder unter zwölf Jahren aufgelegt hatte. Laut Knöppel hat Frankenthal am 8. Juli Zuschüsse beantragt und drei Wochen später die Zusage bekommen. Gedeckt würden 80 Prozent der Kosten. Die Planungsleistungen übernimmt ein Fachbüro aus Otterstadt. Etwas Zeitdruck ist da: Die Stadt müsse beide Projekte innerhalb der kommenden zwölf Monate umsetzen und abschließen.

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