Frankenthal Kultur-Magazin: Müller-Steinbach bespricht Schumann

Placeholder-Image

Um die Sinfonie Nr. 1 B-Dur und das Konzert a-Moll für Violoncello und Klavier von Robert Schumann geht es am Mittwoch, 7. Februar, 19 Uhr, in der von der Volkshochschule und der Städtischen Musikschule veranstalteten Reihe „Musik – Hören und Verstehen“ im Kunsthaus Frankenthal. Mit vielen Musikbeispielen referiert Wolfgang Müller-Steinbach über das Thema „Frühling und Herbst bei Robert Schumann“. Nur zehn Jahre liegen zwischen Schumanns 1840 komponierter schwungvollen Frühlingssinfonie und dem schwermütigen herben Cellokonzert aus dem Jahr 1850. Die beiden Werke sind am 20. Februar im Konzert des Beethoven-Orchesters Bonn im Congress-Forum Frankenthal zu hören. Der Eintritt zum Vortrag kostet sechs Euro. Darin ist laut Veranstalter auch ein Getränk enthalten. Rock’n’Roll der 50er-Jahre, Petticoat und Tolle stehen am Freitag, 9. Februar, 19.30 Uhr, beim Konzert der Band The Spikes im Wormser Weinladen Borgnolo, Weckerlingplatz 1, im Mittelpunkt. Das Rockabillytrio besteht in unveränderter Besetzung seit 1993 und tritt laut Veranstalter gerne bei Oldiefestivals und Oldtimerausstellungen auf. Volker Riegler (Gesang, Gitarre), Matt Lefkes (Gesang, Drums) und Isi Cetinkaya (Kontrabass) spielen bei freiem Eintritt Titel von Elvis Presley, Chuck Berry, Shakin’ Stevens, The Stray Cats und Johnny Cash. Reservierungen sind unter Telefon 06241 911180 möglich. Mit dem Stück „Museum of Memories“ gastiert das preisgekrönte NIE Theatre heute, Montag, 19 Uhr, und morgen, Dienstag, 10 Uhr, auf der Hinterbühne des Theaters im Pfalzbau in Ludwigshafen. Gespielt wird in englischer Sprache. Das Stück ist laut Veranstalter für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren gedacht. Die Inszenierung des Norwegers Kjell Moberg entfaltet sich in einem beweglichen Museum, dessen rostige Wände wie ein großes Archiv Schubladen enthalten. In diesem Gedächtnisraum rekonstruieren fünf Menschen die Leben zweier Brüder, eines Nachbarn, eines Lehrers und eines Liebhabers. Ausgehend von Berichten von Menschen, die in ihrer Familie einen Selbstmord erfahren haben, entstehen Momentaufnahmen von Leben, die aus eigener Entscheidung beendet wurden. Mit Wärme, Humor und Musik erzählen die Darsteller bewegende Geschichten über diejenigen, die sie verloren haben. Die Zuschauer sitzen auf Hockern, während Dagfinn Tutturen, Kieran Edwards, Guri Glans/Charlotte Grundt und Iva Moberg alles um sie herum als Spielfläche nutzen. Das Stück wurde mehr als 330-mal in zehn europäischen Ländern aufgeführt.

x