Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Kraftanstrengung der Musikschule

Abstand gehalten wird beim Präsenzunterricht in der Musikschule. Im Bild: Wolfgang Portugall am Flügel, hinten Carla Blume.
Abstand gehalten wird beim Präsenzunterricht in der Musikschule. Im Bild: Wolfgang Portugall am Flügel, hinten Carla Blume.

Die Städtische Musikschule Frankenthal hat es mit großen Kraftanstrengungen geschafft, während des Lockdowns rund 80 Prozent ihres Instrumental- und Gesangsunterrichtes online zu erteilen. „Es wurde sehr schnell und professionell von Präsenz- auf Digitalunterricht umgeswitcht“, stellte Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) im Kulturausschuss anerkennend fest.

Gleichzeitig räumte Hebich ein, dass die technische Ausstattung noch stark verbesserungsbedürftig sei. Angestrebt werde, die WLAN-Anschlüsse im Haus aufzurüsten und Endgeräte für die Lehrer anzuschaffen. Auch in Zukunft will die Musikschule in besonderen Situationen am Online-Unterricht als Alternative festhalten.

Von den Schülerinnen und Schülern seien die digitalen Angebote durchweg positiv aufgenommen worden, führt Musikschulleiterin Mechthilde Wieder-Fücks in ihrem schriftlichen Bericht aus. Lediglich einige Eltern hätten den Online-Unterricht mangels technischer Möglichkeiten abgelehnt. „Trotz der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen eingeschränkten Musikschulbetrieb sind keine großen Abmeldungen zum Schuljahresende zu verzeichnen gewesen“, heißt es weiter. Der große Andrang bei den Instrumenten Klavier, Schlagzeug, Saxofon und Klarinette habe sogar zu einer Warteliste geführt.

Als Höhepunkte werden in dem Jahresbericht 2019 die Veranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen der Musikschule und die Aufführung des Musicals „Frankenthaler Geschichte(n)“ in der Erkenbertruine beschrieben. „Es war ein identitätsstiftendes kulturelles Gemeinschaftswerk“, merkte OB Hebich an.

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