Frankenthal Kommentar: Große Herausforderung

Kurze Rückblende: Als Uwe Naßhan die DJK Eppstein vor drei Jahren übernahm, stand der Verein vor einem Scherbenhaufen. Die Ära von Oliver Meyer war mit einigen Turbulenzen und einer vorzeitigen Entlassung zu Ende gegangen. Kurz darauf folgte der sofortige Wieder-Abstieg des damaligen Aufsteigers. Es gab jede Menge personelle Wechsel im Kader und somit bei Naßhans Amtsantritt sogar die Befürchtung, dass der Club noch weiter abrutschen könnte. Dass dies erfolgreich verhindert werden konnte, zeigt die Bezirksliga-Rückkehr. Naßhan hat mit Unterstützung der Vereinsverantwortlichen in den zurückliegenden Jahren gute Arbeit geleistet. Das Team zählte stets zur A-Klasse-Spitze. Die vergangene Saison war im wahrsten Sinne des Wortes das Meisterstück. Die Eppsteiner spielten sehr stabil und landeten hoch verdient auf Platz eins. Uwe Naßhan verhält auch jetzt wieder klug, indem er auf die große Herausforderung verweist, die mit der Bezirksliga auf die DJK Eppstein wartet. Niemand sollte sich zu große Hoffnungen machen. Für den Verein kann es nur ein Ziel geben: den Klassenerhalt. Weitere Ambitionen sollte man sich verbieten, um den Druck nicht zu groß werden zu lassen. Das bedeutet ja nicht, dass man nicht voller Ehrgeiz zu Werke geht: Springt mehr als das hintere Mittelfeld heraus, kann man sich freuen. Aber die missglückte Saison vor vier Jahren sollte Mahnung genug sein: Damals schaffte man es einfach nicht, sich aus dem Keller zu befreien. Daher gilt: zweites Spiel, neues Glück.