Frankenthal Kirchenpräsident spendet

Placeholder-Image

Anlässlich der Wahlen zum Presbyterium in der Evangelischen Kirche besuchte Kirchenpräsident Christian Schad am Sonntag acht Wahllokale im Saarland und der Pfalz und machte am Abend auch Station in Frankenthal. In der Lutherkirchengemeinde suchte er kurz vor dem Auszählen der Stimmen das Gespräch mit den Kandidaten und informierte sich über die Arbeit der einzelnen Gremien.

Warum stand Frankenthal auf seinem „Tourneeplan“? Die Lutherkirche gehöre zu den vorbildlichen Gemeinden, die ihr Wahllokal bis 18 Uhr offen hielten, sagte Schad. Und außerdem feiere sie in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfestschrift habe er sehr intensiv gelesen und dabei auch etwas gelernt. Lauterecken habe er bisher nur aus der Westpfalz gekannt. „Ich wusste gar nicht, dass es auch einen Stadtteil gleichen Namens in Frankenthal gibt“, bekannte der Kirchenpräsident. Mit der Lutherkirche verbinde ihn einiges, sagte Schad. Vom früheren Pfarrer und Dekan Klaus Böhm sei er im Examen geprüft worden. Und mit dessen Nachfolger Albrecht Roth, der Referent für Kirchenmusik war, habe er in ständigem Kontakt gestanden. Gut in Erinnerung seien ihm auch die rege Erwachsenenbildungsarbeit in der Gemeinde und der Posaunenchor. Pfarrer Martin Henninger schätzte vor der Auszählung, dass die Wahlbeteiligung – wie schon vor sechs Jahren – um 25 Prozent liegen werde, „obwohl wir sehr gute Arbeit leisten“. Der Anteil der Briefwähler liege bei 75 Prozent. Im Presbyterium der Lutherkirche werde sich der Generationenwechsel fortsetzen. Zehn der 18 Kandidaten hätten zum ersten Mal auf dem Stimmzettel gestanden. Am lebhaftesten sei es im Wahllokal nach dem Gottesdienst zugegangen. Pfarrer Henninger kam auch auf die anstehende Renovierung des Gemeindehauses zu sprechen. Durch das Dach regne es herein, die Fenster seien undicht. Außerdem müsse die aus dem Jahr 1982 stammende Heizung ersetzt werden. „Von der Finanzierung her wird es spannend.“ Spenden von 11.800 Euro seien bereits zusammengekommen – etwa die Hälfte der Summe, die erforderlich sei, um die Maßnahme im Sommer 2015 starten zu können. Spontan steuerte Kirchenpräsident Christian Schad eine Spende von 500 Euro bei und machte sich nach der 30-Minuten-Visite auf den Weg zurück nach Speyer. (eec)

x