Frankenthal Keine Pläne für Beregnung

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Mörsch wolle sich nicht am Zweckverband zur Beregnung der Vorderpfalz beteiligen. Das hat Ortsvorsteher Adolf José König (SPD) bei der jüngsten Ortsbeiratssitzung auf Anfrage der CDU mitgeteilt. Die Christdemokraten kritisierten, dass Sitzungsprotokolle des Gremiums zu spät versand würden.

Ihre Nachfrage bezüglich der Beregnung landwirtschaftlicher Flächen begründete die CDU damit, dass es bereits jetzt Probleme mit einem zu hohen Grundwasserpegel gebe. Mörscher Belange sieht die Ortsbeiratsfraktion auch beim geplanten Wohn- und Mischgebiet Spitzenäcker berührt. Dies sei für die Bürger im Vorort interessant, auch wenn das Gebiet nicht dort liege. Das Gebiet gehört definitiv zur Stadt, betonte Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU). Daher werde der Plan im Stadtrat behandelt. Dem pflichtete auch König bei. Peter Kraus (CDU) bat darum, den fertigen Bebauungsplan dennoch im Ortsbeirat vorzustellen. Die CDU-Fraktion bat darum, künftig die Protokolle der vorherigen Sitzung spätestens mit der Einladung zum neuen Termin an alle Ortsbeiratsmitglieder zu schicken. Dazu teilte die Verwaltung schriftlich mit, dass die Geschäftsordnung des Stadtrats, die auch für die Ortsbeiräte gilt, vorsehe, die Protokolle an die jeweiligen Fraktionsvorsitzenden zu senden. Eine Änderung der Geschäftsordnung obliege dem Stadtrat. Stefan Krantz (CDU) bemängelte, dass viele Sitzungsprotokolle noch nicht vorlägen. König und auch Karsten Metzger, bei der Stadtverwaltung zuständig für die Verteilung und Veröffentlichung, erklärten, dass alle genehmigten Protokolle auf der Homepage www.frankenthal.de stehen. Dem Ortsvorsteher zufolge sind die Protokolle vom November noch nicht freigegeben und daher noch nicht abrufbar, sie könnten in der Vorortverwaltung aber eingesehen werden. Am besten seien sie aber später auf der Internetseite der Stadt einsehbar. Auch Bebauungspläne könnten inzwischen online betrachtet werden.

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