Frankenthal Keine Großveranstaltungen bis Ende Juni

So kann dieses Jahr nicht gefeiert werden: Auch das Strohhutfest ist von der Absage betroffen.
So kann dieses Jahr nicht gefeiert werden: Auch das Strohhutfest ist von der Absage betroffen.

Alle größeren Veranstaltungen in Frankenthal sind bis Ende Juni abgesagt. Das hat die Stadt am Dienstag mit Blick auf die anhaltende Pandemiegefahr mitgeteilt. Betroffen von dieser Entscheidung sind unter anderem das Strohhutfest, die Frankenthaler Kulturtage und der Frühjahrsmarkt.

„Alternative Veranstaltungsformate, die auch unter Pandemiebedingungen möglich wären“, sind nach Angaben der Stadt bereits in Planung. Ob und wann Veranstaltungen mit geringer Teilnehmerzahl, beispielsweise Lesungen, wieder stattfinden können, hänge von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den Beschlüssen der Landesregierung ab, teilte die Verwaltung mit. Davon abhängig sei auch, in welcher Form Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte möglich werden.

Von der Absage betroffen ist das Frankenthaler Strohhutfest, das am verlängerten Fronleichnam-Wochenende vom 3. bis 6. Juni stattgefunden hätte. Nicht in gewohnter Form stattfinden können die für den 6. März geplante Sportlerehrung, die Mini-Olympiade am 30. und 31. März und die Sportabzeichenverleihung (8. Mai). Der Pandemie zum Opfer fällt auch der vom 3. bis 11. April geplante Frühjahrsmarkt einschließlich des Verkaufsoffenen Sonntags zum Abschluss. Abgesagt sind zudem die Frankenthaler Kulturtage (21. bis 27. Juni) und die für den 25. Juni geplante Kunst- und Einkaufsnacht.

Hebich: „Herber Schlag“

„Ich weiß, wie sehr sich die Frankenthalerinnen und Frankenthaler nach einer langen Zeit des Verzichts nach Normalität sehnen“, zitiert die Stadt dazu Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU). Angesichts der noch immer angespannten Lage und schleppend verlaufender Impfungen seien größere Veranstaltungen aber noch bis in den Sommer hinein schwer vorstellbar. „Wie umliegende Städte haben wir uns deshalb zu diesem Schritt entschieden, der für unser kulturelles und gesellschaftliches Leben erneut ein herber Schlag ist“, so Hebich.

Auch wenn das Strohhutfest erneut nicht in gewohnter Form stattfindet, wird 2021 eine neue Miss Strohhut gesucht. Sie löst Vanessa Quietzsch ab, die das Amt seit 2019 innehat. Die Wahl ist für Ende April geplant. Aufgabe der Miss Strohhut ist es, Frankenthal ein Jahr lang zu repräsentieren – bei Veranstaltungen und offiziellen Anlässen, soweit dies möglich ist. Auch wenn die Vorstellung der neuen Miss nicht wie gewohnt bei der Strohhutfest-Eröffnung stattfinden kann, soll sie „in einem angemessenen Rahmen erfolgen“.

Prämie für Siegerin

Die Siegerin erhält von der Stadt Frankenthal eine Prämie und eine Aufwandsentschädigung. Dazu kommt die Förderung durch Sponsoren. Gleich bleiben die Anforderungen an die neue Miss: Sie muss mindestens 18 Jahre alt sein, ein sicheres Auftreten besitzen und in Frankenthal wohnen oder eine besondere Verbindung zur Stadt haben.

BEWERBUNGEN

Bewerberinnen können sich bis 31. März bei Marktmeister Klaus Junski melden, entweder per E-Mail an klaus.junski@frankenthal.de oder telefonisch unter 06233 89 613. Das Bewerbungsformular ist auch auf www.frankenthal.de zu finden.
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