Frankenthal Kegeln: Nur Jürgen Staab knackt 1000er-Marke

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«ETTLINGEN.» DCU-Erstligist TuS Gerolsheim musste sich am Samstag auswärts mit 5780:6128 dem Tabellensechsten SG Ettlingen geschlagen geben. Die Hoffnungen der TuS-Kegler auf den Klassenerhalt schwinden zunehmend. Überraschungen in den Partien der Konkurrenten haben ihre Situation verschärft.

Aschaffenburg gewann gegen den Dritten Olympia Mörfelden, und Plankstadt bezwang den TV Haibach. Sechs Punkte Rückstand haben die Gerolsheimer nun auf den Relegationsplatz. Sechs Spieltage stehen noch aus. Solange der Ligaverbleib rechnerisch noch möglich ist, wolle man alles versuchen, sagte TuS-Kapitän Christian Mattern. „Der Rest der Liga hat an diesem Spieltag allerdings gegen uns gespielt. Doch wir wollen die Schuld nicht bei den anderen suchen.“ Die fehlenden Punkte habe man auf anderen Bahnen liegengelassen, beispielsweise in Mühlhausen, meinte Mattern. „Die Niederlage in Ettlingen hatten wir einkalkuliert.“ 348 Kegel waren die Ettlinger am Ende voraus. Bei den Gastgebern überboten gleich fünf Akteure die 1000er-Marke. Die Gerolsheimer Christian Mattern (984) und Marcel Emrath (959) schickten das Mittelpaar des TuS mit einem Rückstand von 127 Holz auf die Reise. Im zweiten Durchgang war Jürgen Staab (1021) an der Seite von André Maul (970) der einzige Gerolsheimer, der über 1000 Kegel fällte. Doch auch er konnte gegen den Tagesbesten, den Ettlinger Rainer Grüneberg (1086), keinen Boden gut machen. Einzig Maul war besser als sein direkter Gegenspieler David Rein (949). Im Schlusspaar der Gäste konnten Christian Buck (914) und Dieter Staab (932) das Blatt nicht mehr zu wenden. Mattern hätte sich gewünscht, dass er und seine Mannschaftskollegen einige Kegel mehr umwerfen: „Beim Abräumen haben wir zu viele Lücken gelassen. 150 Holz mehr wären schon drin gewesen auf den etwas holprigen Bahnen. Aber auch dann hätte es nicht zum Sieg gereicht.“

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