Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Kegeln: Damen-Zweitligist TuS Gerolsheim feiert Heimsieg gegen TV Haibach

Zuverlässig im Startpaar: Bianka Wittur.
Zuverlässig im Startpaar: Bianka Wittur. Foto: BOLTE

Überraschend deutlich haben die Damen des TuS Gerolsheim ihr Heimspiel in der Zweiten DCU-Bundesliga Nord gegen den Tabellenzweiten TV Haibach gewonnen. Nach dem 2763:2657 haben die Gerolsheimer Keglerinnen ein ausgeglichenes Punktekonto (10:10).

„Mit einem so klaren Ergebnis hatten wir gegen Haibach nicht gerechnet. Im vergangenen Jahr hatten sie bei uns noch 2860 Kegel erzielt“, bekannte TuS-Sportwartin Tina Wagner. Sie selbst feierte nach längerer Verletzungspause ihr Comeback vor heimischem Publikum, auch wenn sie davon noch nicht so gerne sprechen möchte. Ihr Rücken habe aber mitgespielt. Erst am Tag danach habe sie leichte Schmerzen verspürt, diese hielten sich aber in Grenzen, so Wagner.

Mit ihrer Leistung auf den Bahnen konnte die Sportwartin zufrieden sein: Mit 481 Holz markierte sie das beste Einzelergebnis ihres Teams und schaffte es auf Platz vier der DCU-Mannschaft der Woche. „Das hat sich endlich wieder nach Kegeln angefühlt“, sagte sie. Zusammen mit Jessica Hauptstock (460) spielte Wagner im Mittelpaar. Weil es Bianka Wittur mal im ersten Durchgang versuchen wollte, entschieden sich die TuS-Damen für eine andere Aufstellung als sonst.

Wittur und Reichenbach im Startpaar

So bildete Wittur zusammen mit Anita Reichenbach das Startpaar des TuS. Und beide machten ihre Sache mit 461 beziehungsweise 472 Holz sehr gut. Auf der anderen Seite stellte die Haibacher Spitzenspielerin Bianca Matheis (482) mit dem besten Einzelergebnis der Partie ihre Klasse unter Beweis. Weil es dafür bei Claudia Henn (448) nicht ganz so gut lief, führte Gerolsheim nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang mit drei Kegeln.

Die Vorentscheidung fiel beim Duell der Mittelpaare. Während Gästespielerin Elisabeth Reis (470) ihre Normalform abrief, brach Jessica Eizenhöfer (422) auf der zweiten Bahn ein. „Das hat uns alle überrascht“, meinte Wagner. Die Führung der TuS-Damen wuchs auf 52 Holz an. Und im letzten Durchgang hatten die Gäste mit Christina Komurka (468)/Barbara Brunner (367) nichts mehr zuzusetzen. Da spielte es dann auch keine Rolle mehr, dass Michaela Houben (452) und Lisa Köhler (437) unter ihren Möglichkeiten blieben. Am Ende hatten die TuS-Damen den Tabellenzweiten um 106 Kegel distanziert.

Gerolsheim macht keinen Platz gut

Einen Platz gutgemacht haben die Gerolsheimerinnen allerdings nicht. Sie sind weiterhin Vierter, weil auch der Dritte SKC Monsheim sein Spiel gegen Frammersbach gewonnen hat. Monsheim und Haibach (beide 12:8 Punkte) sind die Hauptkonkurrenten im Kampf um Platz zwei, der am Ende die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation bedeutet.

„Es ist gut, dass wir den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten haben. Allerdings müssen wir nun auch auswärts zuverlässig punkten“, betonte Wagner. Die nächste Gelegenheit dazu hat der TuS am kommenden Sonntag bei Spitzenreiter SVS Griesheim, der gerade gegen Wiesbaden seine erste Saisonniederlage hinnehmen musste.

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