Frankenthal
Kaputter Aufzug in der Stadtklinik: So soll Abhilfe geschaffen werden
Schon seit längerer Zeit müssen Patienten und Besucher der Stadtklinik Frankenthal erst einmal warten, wenn sie den einzigen öffentlichen Aufzug der Klinik nutzen wollen. Die drei weiteren noch intakten Aufzüge sind nicht allgemein zugänglich. Zwei werden überwiegend für Versorgungszwecke genutzt, der fünfte, der im Zuge des Erweiterungsbaus entstanden ist, wird in erster Linie für die Küchen und den Bettentransport benötigt.
Im Krankenhausausschuss wartete der kaufmännische Direktor Andor Toth mit einer schlechten und einer guten Nachricht auf. Die schlechte zuerst: Der Aufzug, der derzeit außer Betrieb ist, kann wohl nicht mehr repariert werden. Zu dieser Einschätzung kommt eine Fachfirma. Für den Lift, der 1974 gebaut wurde, gibt es keine Ersatzteile mehr. Die gute Nachricht: Die Aufzugsanlagen werden mit Vorrang erneuert. Voraussichtlich Mitte August soll mit der Demontage begonnen werden.
Bis Ende Januar 2027 zwei neue Aufzüge
Seit der Inbetriebnahme des Neubaus Ende April hat sich die Situation nach Einschätzung von Andor Toth leicht entspannt. Dort gibt es nämlich zusätzlich zwei Aufzugsanlagen mit einer direkten Anbindung bis zur zweiten Etage des Haupthauses. Darüber hinaus sei mit dem Umzug der Bereiche Psychiatrie, Geriatrie und Geburtshilfe eine zusätzliche Entlastung erreicht worden.
Sobald mit der Erneuerung der beiden ersten Aufzüge begonnen wird, soll eine der dem internen Transport dienenden Anlagen für Patienten und Besucher freigegeben werden. Es ist damit zu rechnen, dass zwei neue Aufzüge bis Ende Januar 2027 zur Verfügung stehen. Anschließend sollen die beiden Versorgungsaufzüge in Angriff genommen werden. Ein Ende der Maßnahme ist für Mitte 2027 avisiert.
Was die Kosten angeht, hielt man sich im Ausschuss relativ bedeckt. Pflegedirektor Oliver Hannappel sprach von einer Summe im siebenstelligen Bereich. Mit Zuschüssen könne im Zusammenhang mit der anstehenden Sanierung des Haupthauses gerechnet werden.