Ludwigshafen / Frankenthal Kammern: Mehr Kooperation bei Gewerbeflächen
Die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion Rhein-Neckar möchten die Entwicklung von Gewerbeflächen über Ländergrenzen und kommunale Zuständigkeiten hinweg vorantreiben. Modellhaft soll das in einem „Zukunftskorridor A6-Nord“ geschehen. Für dieses Gebiet, das sich entlang der Autobahn von der Vorderpfalz bis zur Bergstraße erstreckt, hat der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumplanung der Technischen Universität Kaiserslautern ein Konzept entwickelt. Diese Studie haben die Kammern am Donnerstag vorgestellt. Deren Quintessenz: Trotz der hohen Nachfrage nach Gewerbeflächen im untersuchten Bereich arbeiteten Städte, Gemeinden und Kreise noch zu selten „abgestimmt und an gemeinsamen Zielen ausgerichtet“ zusammen. Das sei allerdings wiederum die Voraussetzung dafür, die in der Region vorhandenen oder möglichen Flächen effizient und ökologisch zu nutzen. Weitere Aspekte der Untersuchung: sogenannte Best-Practice-Beispiele für Gewerbegebiete der Zukunft und auch für die Vermarktung solcher Projekte. Nach Berechnungen des Verbands Region Rhein-Neckar fehlen in der Metropolregion insgesamt 500 Hektar Gewerbefläche.