Kommentar
Junge Union: Starkes Harmoniebedürfnis
Nach dem Rücktritt ihres Kreisvorsitzenden Jonas Breßler war die Junge Union (JU) Ende November in eine tiefe Krise geschlittert. Inzwischen gibt sich der CDU-Nachwuchs sichtlich geläutert. Der neuerliche Kreistag, bei dem lediglich die personellen Weichen gestellt wurden, war von einem starken Harmoniebedürfnis und großer Geschlossenheit geprägt. Plötzlich haben sich die Mitglieder wieder alle lieb – was wohl auch das Verdienst des neuen Vorsitzenden Felix Thomas Kapper ist, der Ende November das Zepter von Breßler übernommen und baldige Neuwahlen angekündigt hatte. Augenscheinlich hat er in kurzer Zeit viele Gespräche mit den Mitgliedern geführt und schwere Versäumnisse aufgearbeitet. So ist es ihm gelungen, eine stattliche Führungsriege um sich zu scharen, die sich aus 13 Köpfen rekrutiert. Aberglaube oder Glückszahl?
