Meinung Am Mittwoch
Interview: Haben häufiger über Absage diskutiert
Herr Knöppel, mit welchem Gefühl blicken Sie auf die Großveranstaltung Weihnachtsmarkt?
Mit Zurückhaltung und Vorsicht. Ich bin aber überzeugt, dass wir von kommunaler Seite die Vorkehrungen getroffen haben, die es ermöglichen, den Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen – Stichwort: Maskenpflicht.
Wie oft standen Sie gemeinsam mit den Fachleuten der Verwaltung und den Beschickern vor der Frage, den Markt abzusagen?
Wir haben darüber schon häufiger gemeinsam diskutiert und beraten. Und natürlich habe ich mir auch immer wieder die Frage gestellt: Was machen wir? Lassen wir das Ganze laufen?
Was hat den Ausschlag gegeben?
Neben den Maßnahmen, die wir getroffen haben, ist das vor allem der Umstand, dass wir eine größere Fläche zur Verfügung haben und damit auch mehr Platz für die Besucher. Das war der entscheidende Punkt für mich.
Von den Unwägbarkeiten einmal abgesehen: Warum freuen Sie sich auf den Weihnachtsmarkt?
Ich bin in erster Linie froh darüber, dass es uns gelingt, der Frankenthaler Bevölkerung etwas zu bieten und damit etwas Freude zu machen.
Und ganz persönlich – unabhängig von Ihrer Funktion in der Verwaltungsspitze?
Da freue ich mich darauf, abends nach der Arbeit mit meiner Frau einen Glühwein trinken zu gehen.
Die Frage aller Fragen in diesem Zusammenhang: Rot oder Weiß?
Rot. Da bin ich ganz traditionell. Interview: Jörg Schmihing
