Frankenthal Impfzentrum: Infrastruktur steht, Personalfragen offen
Den vom Land gesetzten Termin, wonach die rheinland-pfälzischen Impfzentren bis 15. Dezember eingerichtet und startklar sein sollten, habe man eingehalten, sagte Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) beim Besuch der Halle. Zu verdanken sei das der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten: der städtische Fachbereich Gebäude und Grundstücke, die IT-Abteilung der Verwaltung, der Eigen- und Wirtschaftsbetrieb und die Polizei. „Auch Deutsches Rotes Kreuz, THW, Malteser und Feuerwehr haben den Aufbau großartig unterstützt“, sagte der OB.
Landesweite Lösung angestrebt
Wann und mit welchen Betriebszeiten das nach dem Einbahnstraßenprinzip organisierte Zentrum öffnet, sei derzeit noch offen. Angestrebt werde eine landesweit einheitliche Lösung, erklärte Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU). Am Dienstag dieser Woche habe ein Gespräch mit Frankenthaler Ärzten stattgefunden, bei dem einige ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt hätten, so Knöppel. Die größte Unbekannte sei momentan, wie viel Personal wie lange benötigt werde, sagte OB Hebich. Das hänge nicht zuletzt davon ab, wann und in welcher Menge der Impfstoff zur Verfügung stehe und welche Berufs- und Personengruppen ihn als erstes erhalten sollen.
Durchlauf dauert eine Dreiviertelstunde
In der mit Elementen aus dem Messebau ausgestatteten Halle können nach Angaben von Organisator Frank Rickert bis zu 16 Menschen gleichzeitig versorgt werden. Das Durchlaufen der kompletten Prozedur von der Anmeldung über die ärztliche Beratung und die eigentliche Impfung bis zum Checkout dauere für jeden Einzelnen ungefähr eine Dreiviertelstunde.