Frankenthal Impfstart: 110 Stadtklinik-Mitarbeiter bekommen Moderna-Vakzin

Besonders gefährdetes Personal wurden am Donnerstag als erstes geimpft. Hier bekommt Volker Ohler, Leitender Oberarzt der Innere
Besonders gefährdetes Personal wurden am Donnerstag als erstes geimpft. Hier bekommt Volker Ohler, Leitender Oberarzt der Inneren Medizin, die Spritze von Stephan Föllinger, pflegerischer Bereichsleiter der Zentralen Notaufnahme.

Die ersten 110 Mitarbeiter der Stadtklinik wurden am Donnerstag gegen das Coronavirus geimpft. Dabei sei der Wirkstoff von Moderna zum Einsatz gekommen, der von der Europäischen Kommission am 6. Januar zugelassen und in dieser Woche in Rheinland-Pfalz an Krankenhäuser ausgeliefert wurde. Das teilt die Klinik mit. Zunächst sei das Personal der Zentralen Notaufnahme sowie der Intensiv- und der Infektionsstation versorgt worden. Nun warte man auf weitere Impfstofflieferungen. Je nach Anzahl der Dosen sei geplant, einmal pro Woche zu impfen. Die Impfbereitschaft unter den Beschäftigten sei hoch, von 735 Mitarbeitern hätten sich bereits 500 gemeldet, weitere würden noch aufgenommen. Nach den Ärzten und Pflegekräften soll auch das Verwaltungspersonal immunisiert werden. Durch Aufklärungsgespräche habe man im Vorfeld viele Bedenken und Ängste ausgeräumt. Im großen Konferenzraum sei eine Impfstraße aufgebaut, die bis zum Abschluss der Impfungen dort bleiben soll. Weil zunächst kein Impfstoff lieferbar gewesen sei, habe sich der Start mehrfach verschoben. Das Serum beantrage die Stadtklinik direkt beim Land, wo es eine Koordinierungsstelle „Impfen Krankenhaus“ gebe. Die Organisation vor Ort laufe über Klinikmitarbeiter Björn Walter, der Teil des Teams um Impfkoordinator Frank Rickert ist. Das Impfen selbst übernehmen wechselnde Fachkräfte des Krankenhauses.

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