Frankenthal IG Metall: Viel Interesse für Berufs-Umfrage

Eine „Befragung zur persönlichen Arbeitssituation“, die die IG Metall gestartet hat, stößt nach Aussage des Ersten Bevollmächtigten Günter Hoetzl im Bereich der Geschäftsstelle Ludwigshafen-Frankenthal auf großes Interesse.
„Beschäftigte aus nahezu allen Betrieben“ beteiligten sich in der Region an der bundesweiten Umfrage, sagte der Gewerkschafter gestern auf Nachfrage. Mitmachen bei der anonymen Befragung könnten alle, auch Nicht-Gewerkschaftsmitglieder. Die Fragebögen seien lediglich nach Betrieben gekennzeichnet. Bei einer vergleichbaren Aktion 2013 habe es 1700 Rückmeldungen gegeben. Dieses Mal hoffe man auf rund 7000 Antwortbögen, sagte Hoetzl. Die Mitte Januar gestartete Befragung läuft bundesweit in rund 13.700 Betrieben bis zum 26. Februar. Die Auswertung solle bis April abgeschlossen sein, sagte Hoetzl. Ein Themenfeld der Befragung sind Probleme des beruflichen Alltags. „Wir wollen von den Beschäftigten erfahren: Wo hakt es bei ihren Arbeitszeiten? Welche Wünsche gibt es, um Arbeit und Leben besser vereinbaren zu können?“, so Hoetzl. Zudem will die Gewerkschaft wissen, welche Erwartungen die Arbeitnehmer – auch mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl – an die Politik haben. Die Ergebnisse der Befragung wolle man nutzen, „um unser Handeln sowohl vor Ort als auch bundesweit noch genauer an den Interessen der Beschäftigten auszurichten“. Um möglichst viele Teilnehmer zu gewinnen, hat die Gewerkschaft eine kleine Prämie ausgesetzt. Hoetzl: „Für jeden ausgefüllten Bogen spendet die IG Metall einen Euro für ein regionales soziales Projekt.“ | spi