Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Horst Döppel will dem SC Bobenheim-Roxheim auch in Freinsheim helfen

Ratgeber: SC-Mittelfeldstratege Horst Döppel (rechts, hier in einem früheren Spiel).
Ratgeber: SC-Mittelfeldstratege Horst Döppel (rechts, hier in einem früheren Spiel).

Noch immer wartet Fußball-Bezirksligist SC Bobenheim-Roxheim auf den ersten Saisonsieg. Dabei hatte das Team von Trainer Sascha Löcher schon sechsmal die Möglichkeit, drei Punkte zu holen. Besonders groß war die Chance im jüngsten Heimspiel gegen den SV Rot-Weiss Seebach. Vor allem, weil ein Akteur wieder so richtig mitmischte.

Horst Döppel ist der Pechvogel der bisherigen Saison. Der Mittelfeldstratege des SC hatte wegen Schmerzen im Oberschenkel und Rücken bereits einen Großteil der Vorbereitung verpasst. Im zweiten Saisonspiel gegen die FG 08 Mutterstadt gab er dann sein Comeback. Doch das dauerte nur 18 Minuten. Döppel erlitt bei einem Kopfballduell eine Platzwunde und musste ins Krankenhaus. Am vergangenen Sonntag kehrte er im sechsten Saisonspiel ins Team zurück. Und wie: Zwei Tore steuerte Döppel zum 3:3 (0:2) gegen Rot-Weiss Seebach bei.

Doch auch in dieser Partie sei bei ihm noch nicht alles rund gelaufen, berichtet Döppel. Bereits in der 60. Minute habe er den ersten Krampf bekommen. Zu dem Zeitpunkt lag der SC 2:3 zurück. Dank Döppels Doppelpack schaffte Bobenheim-Roxheim den Ausgleich und Punktgewinn. „Horst wollte sich wegen der Krämpfe schon auswechseln lassen“, sagt Löcher. Döppels Einsatz, die Mentalität und der unbedingte Wille, die letztlich zu den wichtigen Toren geführt hätten, imponierten ihm sehr.

Immer nah am Team

Döppel sei kein Lautsprecher aber ein wichtiger Anführer im Teamgefüge. Er spreche viel mit seinen Mitspielern, und diese hörten auf ihn, berichtet Löcher. Auch in den Phasen seiner Verletzung sei Döppel nah am Team gewesen und habe Ratschläge gegeben. So auch vor der Partie gegen den ESV Ludwigshafen. Da sprach Döppel mit Youngster Tobias Weihe. „Ich habe ihm gesagt, dass er sich keine Gedanken machen und einfach spielen soll“, erzählt Döppel. Dass er selbst nicht helfen konnte, habe ihn natürlich geärgert. „Es ist schon schlimm, wenn man nicht selbst auf dem Platz stehen kann“, meint Döppel.

Der Zusammenhalt in der Mannschaft gefällt Löcher. „Der Teamgeist kann am Ende ein Vorteil sein.“ Seit fünf Spielen steht der neue Coach nun beim SC an der Seitenlinie. Auch wenn es die reinen Zahlen noch nicht ausdrückten: Seitdem habe sich vieles zum Positiven gewandelt, betont er: „Das Zusammenspiel funktioniert besser, das Fitnesslevel ist hoch.“ Jetzt fehlten nur noch die Punkte.

SC muss Ausfälle verkraften

Am Samstag (16 Uhr) muss das Schlusslicht beim aktuellen Tabellenführer FV Freinsheim antreten. Dort trifft Löcher auch auf seinen ehemaligen Trainer Christian Schäfer und dessen Sohn Jonas, den er bei der Wormatia trainiert hat. Für das Spiel ruhe die Freundschaft jedoch, meint Löcher und lacht.

Der SC-Coach muss jedoch einige Ausfälle verkraften. Julian Amann habe einen Innenbandanriss erlitten. Auch Tobias Weihe und Nils Becker würden fehlen. Hinter den Einsätzen von Jesko Blasius und Maximilian Rotter stehe ein Fragezeichen. Und Niklas Wögerbauer habe Probleme mit der Wade. Löcher ist trotzdem positiv gestimmt: „Der FV ist ein harter Brocken, aber wir sind jetzt einfach auch mal dran.“

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