Frankenthal Hof der Carl-Bosch-Schule wird saniert

Die Sanierung des Schulhauses ist abgeschlossen, jetzt kommt ganz zum Schluss auch der Hof der Carl-Bosch-Schule dran – Kostenpu
Die Sanierung des Schulhauses ist abgeschlossen, jetzt kommt ganz zum Schluss auch der Hof der Carl-Bosch-Schule dran – Kostenpunkt rund 430.000 Euro.

Die Sanierung des Schulhofs der Carl-Bosch-Schule wird teurer als bisher geplant – dafür werden die Kinder dann auf dem neugestalteten Gelände auch etwas mehr Schatten haben. Denn: Es werden sechs zusätzliche Bäume gepflanzt.

Für die Bäume veranschlagt die Verwaltung zu den Gesamtkosten des Projekts von rund 400.000 Euro zusätzlich 12.000 Euro. Empfohlen hatte diesen Schritt der Planungs- und Umweltausschuss bei seiner Januar-Sitzung. Noch eine weitere Änderung des Ursprungsplans sorgt für Mehrkosten, soll aber nach Darstellung der Stadt Arbeit sparen: Die Rasenfläche im Bereich des Fahrradparcours werden nicht mehr mit Gras bepflanzt, sondern mit Holzhackschnitzeln als Fallschutz umgewandelt – Kostenpunkt: rund 15.000 Euro.

Bei Untersuchungen Altlasten entdeckt

Der Vorteil: „Wenn dort kein Rasen mehr ist, wird weniger Schmutz ins Schulhaus getragen“, erklärte Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) den Mitgliedern des Stadtrats. Eine kleine Modifikation, aber nach seinem Empfinden ein großer Fortschritt: Auch die „unschöne Situation“ mit den in der Nähe des Eingangs platzierten Mülleimern werden im Zuge der Neugestaltung beseitigt.

Allerdings ist die Planung, wie sie nun verwirklicht wird, auch eine Art Kompromiss. Nachdem erst im vergangenen Jahr bei Untersuchungen das Ausmaß der Schadstoffbelastungen im Oberbau des Hofs entdeckt worden sei, musste das Projekt in einigen Punkten abgespeckt werden, um den Kostenrahmen einzuhalten. So werden beispielsweise Bänke und Fahrradständer wieder in die neue Anlage integriert.

Hoffen auf Hopp-Stiftung

Die vorgesehenen Spurbreiten des Verkehrsparcours sind etwas schmaler und das Klettergerät wird ohne Haus und Rutsche installiert. Die Stadt hofft allerdings, dass ein von der Schule ausgesuchter zusätzlicher Balancierparcours über die Stiftung des SAP-Gründers Dietmar Hopp finanziert werden kann.

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