Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: SG Lambsheim/Frankenthal zu Gast bei HSG Dudenhofen/Schifferstadt

Isabell Unterweger (rechts) und die SG Lambsheim/Frankenthal wollen sich gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt durchsetzen.
Isabell Unterweger (rechts) und die SG Lambsheim/Frankenthal wollen sich gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt durchsetzen. Foto: BOLTE

Als Vierter geht die SG Lambsheim/Frankenthal in den 16. Spieltag der Handball-Pfalzliga der Damen. Zwei weitere Punkte bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt (Sonntag, 16.30 Uhr, Wilfried-Dietrich-Halle Schifferstadt) sollen dazukommen, da danach Partien gegen das Top-Trio der Liga anstehen. Für Schlusslicht SC Bobenheim-Roxheim ist die Partie gegen die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Schule Bobenheim-Roxheim) wohl der letzte Strohhalm.

Andreas Scharfenberger, Trainer der SG Lambsheim/Frankenthal, kann eigentlich relativ gelassen an den Spieltag rangehen. Sein Team hat sich mit der Niederlage am vergangenen Wochenende zwar wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Doch der Klassenverbleib sollte für den Tabellenvierten nicht mehr in Gefahr sein.

Allerdings würde er es gerne sehen, wenn seine Schützlinge am Sonntag zwei weitere Punkte bei der HSG Dudenhofen/Schifferstadt holen. Denn danach warten die Partien gegen das Spitzentrio auf die SG. „Wir wollen Rang vier halten. Dafür müssen wir im Angriff wieder die Sicherheit zurückbekommen, die uns bisher ausgezeichnet hat“, betont der Coach. Ein zusätzlicher Ansporn für die Gäste: Das Hinspiel ging 27:24 an die HSG. Da ist also noch eine Rechnung offen.

Lang, Schön und Koch fehlen der SG

Aufgrund ihres Studiums muss Scharfenberger allerdings auch am Wochenende noch mal auf Marie Lang, Marissa Schön und Julia Koch verzichten. Der Einsatz von Dana Koch ist noch fraglich. Katrin Fett ist dagegen wieder mit von der Partie.

Sieben Spieltage bleiben dem SC Bobenheim-Roxheim, doch noch das Wunder zu schaffen und den Abstieg zu vermeiden. Ohne Pluspunkt krebst die Mannschaft von Coach Heiko Breth am Tabellenende herum. Acht Punkte Rückstand sind es bis zum rettenden Ufer. So viele Zähler hat der kommende Gegner, die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim auf dem Konto.

Breth will von „Endspiel“ nichts wissen

Die Partie ist daher so etwas wie der letzte Strohhalm für das Team. Und auch wenn Breth von einem „Endspiel“ nichts wissen will: Bei einer weiteren Niederlage kann man das Kapitel Pfalzliga wohl vorerst zuklappen. Verzichten muss Breth auf Natalie Höchst (Urlaub) und Cathrin Daut (privat). Nadine Nashan ist aufgrund einer Knieverletzung fraglich. „Wir dürfen nicht verkrampfen“, fordert der Übungsleiter. Sein Team werde alles versuchen. „Dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.“

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