Frankenthal
Handball: SG Lambsheim/Frankenthal empfängt HSG Dudenhofen/Schifferstadt
Relativ entspannt kann Andreas Scharfenberger, Trainer des Damen-Handball-Pfalzligisten SG Lambsheim/Frankenthal, in die Partie gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt gehen. Mit 6:2 Punkten ist die SG auf Platz drei. Beim noch sieglosen Schlusslicht SC Bobenheim/Roxheim müssen dagegen langsam die ersten Punkte her. Ob es gegen die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim klappt?
Die SG Lambsheim/Frankenthal erwartet am Sonntag (13.15 Uhr, Sporthalle Andreas-Albert-Schule, Frankenthal) keine leichte Aufgabe. Die Gäste haben ein ausgeglichenes Punktekonto und sind im breiten Mittelfeld der Pfalzliga-Tabelle. Die Gäste haben mit 106 Toren 16 mehr erzielt als die Gastgeber. Die Kehrseite der Medaille: Die Abwehr der SG ist mit 107 Gegentreffern auch um einiges löchriger als die der Scharfenberger-Sieben (88).
SG-Coach Andreas Scharfenberger freut sich darüber, dass sein Kader komplett ist. Auch Isabell Unterweger, die bei der bislang einzigen Niederlage in der Runde fehlte, wird wieder am Start sein. „Ich hoffe, dass wir an die Leistungen aus den ersten drei Saisonspielen anknüpfen können“, sagt der Trainer. Allerdings: In den Ferien waren etliche Spielerinnen in Urlaub. Das bedeutete: Training unter erschwerten Bedingungen. Scharfenbergers Plan: Aus einer stabilen Defensive heraus soll sein Team schnell umschalten und so die nächsten Zähler für den Klassenerhalt einfahren.
SC ohne Cindy Höchst
Scharfenbergers Kollege Heiko Breth beim SC Bobenheim-Roxheim hat da ganz andere Probleme. Er würde gerne die ersten Zähler in dieser Runde überhaupt einfahren. Gegen die ebenfalls noch punktlose HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim (Sonntag, 20 Uhr, Hans-Appell-Sporthalle, Göllheim) könnte das endlich klappen. Allerdings haben die Gastgeber laut Statistik zwei Vorteile: den besseren Sturm und die bessere Abwehr.
Hinzu kommt, dass beim SC Cindy Höchst (Urlaub) fehlt. „Das ist für uns natürlich eine herbe Schwächung. Wir werden versuchen, den Kader mit Spielerinnen aus der A-Jugend aufzufüllen“, sagt Breth. Durch den Ausfall der Stammspielerin ist Breth gezwungen, in der Abwehr umzubauen. Er erwartet von seinem Team in der Partie beim Aufsteiger vollen Einsatz. Und mehr einfache Tore. Die erste und die zweite Welle sollen besser ausgespielt werden, fordert der Übungsleiter von seiner Mannschaft. „Wir werden versuchen, die Punkte mitzunehmen. Das wird aber sicher nicht einfach.“