Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Pfalzligist SG Lambsheim/Frankenthal zu Gast bei VTV Mundenheim II

Isabell Unterweger (links) soll mit ihrem Tempo das Spiel der SG Lambsheim/Frankenthal ankurbeln.
Isabell Unterweger (links) soll mit ihrem Tempo das Spiel der SG Lambsheim/Frankenthal ankurbeln. Foto: BOLTE

Wenn Damen-Handball-Pfalzligist SG Lambsheim/Frankenthal am Sonntag (14.45 Uhr, Heinrich-Ries-Halle, Ludwigshafen) bei den VTV Mundenheim II antritt, ist das für SG-Coach Andreas Scharfenberger eine Reise an die alte Wirkungsstätte. Für solche Sentimentalitäten hat Heiko Breth, Trainer des SC Bobenheim-Roxheim, keinen Blick. Das punktlose Schlusslicht empfängt die HSG Mutterstadt/Ruchheim (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Pestalozzischule, Bobenheim-Roxheim).

Andreas Scharfenberger wechselte vor der Runde von den VTV Mundenheim II zur SG Lambsheim/Frankenthal. Klar, dass das für ihn kein normales Handballspiel ist. Mit VTV-Trainerin Nicole Foss ist er gut befreundet. „Das ist eine neue Erfahrung für mich, doch auf Freundschaften kann ich diese 60 Minuten keine Rücksicht nehmen“, sagt der SG-Coach.

Scharfenberger wird gegen seinen alten Verein auf Leslie Teufert und Laura Krogmann (beide krank) verzichten müssen. Dennoch gibt er sich kämpferisch: „Ich würde die Vorrunde gerne mit einem positiven Erlebnis abschließen“, sagt der Übungsleiter. Helfen soll gegen die „Hornissen“ wieder Isabell Unterweger. Sie soll für Tempo im Angriffsspiel der Scharfenberger-Sieben sorgen.

SC Bobenheim-Roxheim kommt über gute Ansätze nicht hinaus

Da hat Heiko Breth, Trainer des SC Bobenheim-Roxheim, ganz andere Sorgen. Sein Team steht noch ohne Punkt auf der Habenseite an letzter Stelle. Ob ausgerechnet gegen den Tabellendritten die ersten Zähler auf dem Konto gutgeschrieben werden? Gute Ansätze hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen gezeigt. Allerdings konnte sie die Leistung nie konstant über 60 Minuten abrufen. „Wir müssen unser Spiel länger durchhalten, auch wenn wir Außenseiter sind“, fordert Breth. „Wir werden versuchen, unsere Chancen zu nutzen.“

Breth ist sich der heiklen Lage bewusst: „Langsam wird die Zeit knapp.“ Ein Sieg wäre gut fürs Selbstbewusstsein. „Ein erfolgreiches Wochenende wäre sehr wichtig für die Rückrunde. Es ist noch alles drin. Aber langsam müssen wir mal abliefern“, mahnt Breth. Sein Team hat sechs Zähler Rückstand auf die Konkurrenz.

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