Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Pfalzligist SG Lambsheim/Frankenthal bezwingt VTV Mundenheim II 22:17

Dem SC Bobenheim-Roxheim halfen auch fünf Tore von Natalie Görtz nicht. Gegen Mutterstadt/Ruchheim gab’s die nächste Niederlage.
Dem SC Bobenheim-Roxheim halfen auch fünf Tore von Natalie Görtz nicht. Gegen Mutterstadt/Ruchheim gab’s die nächste Niederlage. Foto: BOLTE

Damen-Handball-Pfalzligist SG Lambsheim/Frankenthal hat einen weiteren Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Die Mannschaft von Trainer Andreas Scharfenberger bezwang zum Abschluss der Vorrunde die VTV Mundenheim II 22:17 und hat mittlerweile 12:10 Punkte. Dagegen setzte es für den SC Bobenheim-Roxheim die nächste deftige Klatsche: 15:28 verlor das Team von Heiko Breth zu Hause gegen die HSG Mutterstadt/Ruchheim.

Andreas Scharfenberger kann nach der Hinrunde in seiner Premierensaison bei der SG Lambsheim/Frankenthal zufrieden Bilanz ziehen. Mit dem 22:17 (12:11)-Sieg bei den VTV Mundenheim II hat sich die SG im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt.

Wobei er auch diesmal nicht sorgenfrei war, was das Personal anging. Bei der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte musste Scharfenberger kurzfristig noch auf Yaren Irmak und Anne Sosin verzichten. Laura Krogmann und Leslie Teufert standen schon vorher als Ausfälle fest.

SG knüpft an gute Leistung der Vorwoche an

Doch das Team fing das im Kollektiv auf. Die SG knüpfte an die gute Leistung aus der Vorwoche an. Zumindest in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit. Da führten die Gäste schon mit fünf Toren. Doch nach einer Auszeit der SG kamen ausgerechnet die VTV besser in die Partie und hatten den Rückstand bis zur Pause fast aufgeholt. „Da gab es einen kleinen Leistungseinbruch bei uns“, konstatierte Scharfenberger.

Er stellte seine Truppe in der Halbzeitpause jedoch neu ein. Mit Erfolg. Nach dem Seitenwechsel hatte die SG-Abwehr den VTV-Sturm im Griff. Sehr zufrieden war der Coach mit Emilia Bogusz: „Sie hat im Rückraum mit sehr guten Aktionen und erfolgreichen Würfen geglänzt.“

Das 22:15 von Marie Lang per Siebenmeter elf Minuten vor dem Ende war die Vorentscheidung. Danach verwaltete die SG den Vorsprung. „Ich kann meiner Mannschaft nur Respekt zollen, was sie bisher geleistet hat. Immer wieder hatten wir Ausfälle zu beklagen“, meinte Scharfenberger.

SG Lambsheim/Frankenthal: Florentine Geibel - Fett, Formanski (1), Bogusz (4), Maximiliane Geibel (1), Lang (9/5), Dana Koch (3), Sauer (3), Julia Koch, Unterweger (1), Schön.

Dagegen kassierte Schlusslicht SC Bobenheim-Roxheim die nächste bittere Schlappe. 15:28 (7:14) hieß es am Ende gegen den Tabellendritten, die HSG Mutterstadt/Ruchheim. „Wir sind im Angriff einfach zu harmlos, es fehlt uns an Tiefe und Schnelligkeit“, haderte SC-Coach Heiko Breth. „Wir schaffen es einfach nicht, konsequent und klar zu spielen.“

Die Unsicherheit der erfolglosen Hinrunde – der SC hat noch keinen einzigen Punkt auf der Habenseite – spiegelte sich in der Leistung an der Siebenmeterlinie wider. Gleich fünf SC-Spielerinnen versuchten sich von der Linie. Und jedes Mal war die Torfrau der Gäste zur Stelle. Hinzu kam eine zu hohe Fehlerquote. Noch ein Spiel steht für den SC Bobenheim-Roxheim vor der Weihnachtspause an – am 15. Dezember (17 Uhr) empfängt das Team die HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Langsam muss der SC anfangen zu punkten, sonst ist der Gang in die Verbandsliga unvermeidlich. Sechs Punkte Abstand sind es zum vorletzten Platz, sieben zum drittletzten Rang.

SC Bobenheim-Roxheim: Carmen Stephan, Fenselau - Flohn, Stauffer (1), Görtz (5), Thiel, Nashan (3), Diemer (6), Etzel, Daut, Höchst.

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