Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: Oberligist HSG Eckbachtal vor erstem Heimspiel

Antreiber im Eckbachtaler Rückraum: Michael Betz.  Archivfoto: BOLTE
Antreiber im Eckbachtaler Rückraum: Michael Betz. Archivfoto: BOLTE

Für Handball-Oberligist HSG Eckbachtal steht das erste Heimspiel der Saison auf dem Programm. Gegner am Sonntag (17 Uhr) in der Dirmsteiner Schulsporthalle ist der TV Offenbach. Ein Kontrahent, gegen den die „Gekkos“ noch etwas gutzumachen haben.

Natürlich hatte sich Thorsten Koch, Trainer der HSG Eckbachtal, einen besseren Start seiner Jungs in die Saison der Handball-Oberliga gewünscht. Am Ende war Drittligaabsteiger VTZ Saarpfalz beim 33:20 über die „Gekkos“ doch eine Nummer zu groß. Was nicht nur an den Gastgebern lag.

„Wir haben viele Dinge falsch gemacht“, konstatiert der HSG-Coach im Rückblick. Unterm Strich sei es eine sehr hohe Quote an Dingen gewesen, die die Mannschaft nicht gut gelöst habe. Das habe ihn nachdenklich gemacht, meint Koch.

Jetzt wolle er die Partie in der Westpfalz „weder vergessen noch überbewerten“. Aber wo die Mannschaft stehe, zeige sich wahrscheinlich erst in drei bis vier Wochen. Konkret kritisiert Koch die Abwehr, die in Zweibrücken einfach nicht so gespielt habe, wie er sich das vorstelle. „Das versuchen wir in den Griff zu bekommen.“

Normalerweise setze er während der Partie auch auf die Eigenverantwortung. Das Team solle sich in den Aktionen auch wohlfühlen. Doch jetzt werde er wohl striktere Vorgaben machen, kündigt der Coach an.

Ob die schon gegen den Gast aus der Südpfalz greifen? Der TV Offenbach ist mit einem 23:15-Heimsieg gegen den HV Vallendar in die Runde gestartet. Und das, obwohl TVO-Coach Michael Übel auf seine etatmäßigen Kreisläufer verzichten musste, wie er berichtet. „In Anbetracht dieser Tatsache war ich dann schon sehr zufrieden“, sagt Übel.

Und die Position bleibt beim TVO auch in dieser Woche das Sorgenkind. Mit Fabian Graap, Sebastian Mohra, Marian Metz und Felix Kästel fehlen gleich vier Stammspieler. Als Ausrede wolle er das aber nicht gelten lassen. „Wir müssen eben über die Abwehr ins Spiel kommen“, erläutert Übel.

Er habe sich die Niederlage der HSG in Zweibrücken angeschaut. „Da hat sich die HSG in der ersten Halbzeit sehr gut verkauft“, berichtet Übel. Vor allem das schnelle Spiel nach vorne sei bei den „Gekkos“ zu beachten. Er mache sich auch keine Sorgen, dass die HSG nicht den Klassenerhalt schaffe.

Doch dazu braucht die HSG Eckbachtal Punkte. Diese hat sie in der vergangenen Spielzeit vornehmlich in eigener Halle geholt. Thorsten Koch hofft auf die Unterstützung der Zuschauer. „Die können ja vom Jahrmarkt direkt in die Halle kommen“, sagt Koch. Auf Maximilian Staats (Urlaub) muss er aber verzichten. Fabian Quandt sei zwar wieder im Training, der Kreisläufer habe aber nach wie vor Probleme mit dem Fuß. Die Trainingsbeteiligung sei gut. „Jeder will spielen.“ Zwölf Plätze im Kader seien schon vergeben. Zwei seien noch offen. Gegen den TVO hat die HSG auch noch was gutzumachen. In der vergangenen Spielzeit gab’s gegen die Südpfälzer zwei Niederlagen.

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