Frankenthal
Handball: Oberligist HSG Eckbachtal selbstbewusst gegen Vizemeister HF Illtal
Mit reichlich Selbstvertrauen nach dem ersten Auswärtssieg der Saison gehen die Oberliga-Handballer der HSG Eckbachtal am Sonntag (17 Uhr, Sporthalle Dirmstein) in das Duell mit dem Vizemeister der vergangenen Runde, den HF Illtal. HSG-Trainer Thorsten Koch hat ein größeres Problem. Doch darum ist er gar nicht böse.
Keine Frage: Der erste Auswärtssieg hat dem Selbstvertrauen der Koch-Sieben gut getan. Das ist vor dem Duell mit dem Zweiten der vergangenen Spielzeit, den HF Illtal, nicht von Nachteil. „Da fallen ein paar Dinge leichter“, sagt Thorsten Koch.
Der Coach der „Gekkos“ hat vor der Begegnung mit einem der Titelfavoriten ein größeres Problem. „Das ist aber nicht der Gegner“, sagt Koch. „Ich weiß noch nicht, wer aussetzen soll.“ Denn der Übungsleiter ist in der komfortablen Situation, dass alle seine Schützlinge fit und einsatzbereit sind. „Ich bin froh darum. Ich hoffe, das bleibt so“, sagt Koch.
Auf jeder Position herrscht bei der HSG gesunder Konkurrenzkampf
Der komplette Kader umfasst 22 Aktive. Für Koch heißt das: Er muss bis Sonntag 14 aus diesen 22 auswählen. Gesetzt sei einzig die Achse im Rückraum mit Kapitän Michael Betz, Maximilian Schreiber, Jochen Schloß und Julian Pozywio. Es freut den Coach, dass auf allen Positionen jetzt ein gesunder Konkurrenzkampf herrsche.
Sowas wirkt sich ja in der Regel leistungsfördernd auf die Spieler aus. Eine Top-Leistung wird am Sonntag auch nötig sein, um den Erfolg aus der Vorsaison, als die „Gekkos“ Illtal in Dirmstein düpierten, zu wiederholen.
„Illtal spielt ein brutales Tempo“, erläutert Koch. „Und sie haben auch die Spieler, die das technisch gut umsetzen können.“ Und die Rückraumschützen Marcel Becker und Christoph Holz verfügten über eine brachiale Wurfgewalt.
Auch bei den Gästen passt noch nicht alles – vor allem die Ergebnisse
Also ist bei den Gastgebern in erster Linie die Abwehr gefordert. Da hat Koch in Völklingen schon ein paar Fortschritte gesehen. Einiges habe aber auch noch nicht gepasst.
Das trifft auch auf die Gäste zu. Zumindest mit den Ergebnissen kann der neue Coach Markus Simowski nach der Niederlage in Bingen und dem Remis gegen Vallendar noch nicht zufrieden sein. Die spielerische Leistung seiner Truppe bewertet er aber als „sehr ordentlich“. Seine Truppe belohne sich nicht, lasse einige freie Würfe aus. „Das spiegelt sich in den Punkten wider.“ Die HF befänden sich in einem kleinen Umbruch. Einige junge Spieler seien dazugestoßen. Denen fehle es naturgemäß noch an Erfahrung. Sein Team habe schon Respekt vor der HSG Eckbachtal. „Ich erwarte eine hochintensive und kämpferische Mannschaft“, sagt Simowski.