Frankenthal
Handball: Damen-Pfalzligist SC Bobenheim-Roxheim bei TSG Haßloch
So langsam wird es eng für den SC Bobenheim-Roxheim in der Handball-Pfalzliga der Damen. Das punktlose Schlusslicht hat schon sechs Zähler Rückstand auf den Vorletzten und muss am Sonntag (16 Uhr, TSG-Sportzentrum, Haßloch) bei der TSG Haßloch antreten. Entspannter ist die Lage bei der SG Lambsheim/Frankenthal vor dem Heimspiel am Sonntag (16.15 Uhr, Schulsporthalle Lambsheim) gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam II.
Beim Blick auf die Tabelle muss Heiko Breth, Trainer des SC Bobenheim-Roxheim, nur in eine Richtung schauen: nach oben. Der Abstand zu den Teams vor dem SC wächst stetig. Sechs Zähler sind es schon zum Vorletzten. Doch Breth beunruhigt das noch nicht.
Denn die Saison ist natürlich noch lange nicht vorbei. Und im neuen Jahr soll sich das Lazarett, das seinen Kader empfindlich schmälert, wieder signifikant lichten. In Haßloch muss er auf die Langzeitverletzte Carina Stephan (Kreuzband) sowie auf Victoria Beckmann und Natalie Fuchs (beide krank) verzichten. Hinter Maria Diemer (privat) steht noch ein Fragezeichen. Hilfe könnte Breth von der weiblichen A-Jugend bekommen, die am Samstag gegen die wSG Assenheim/Dannstadt/Hochdorf antritt.
Haßloch steht zwar in der Tabelle im Mittelfeld, hat in dieser Saison aber hauptsächlich durch stark schwankende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Gelingt dem SC eine Leistung wie am vergangenen Wochenende gegen Lingenfeld/Schwegenheim, könnte es eine Chance geben, die ersten Zähler einzufahren. „Wir müssen vor allem in engen Situation die Köpfe frei bekommen“, fordert Breth.
Entspanntere Situation bei der SG
Deutlich entspannter ist die Situation ein paar Kilometer weiter bei Andreas Scharfenberger und der SG Lambsheim/Frankenthal. 8:10 Punkte und Platz sieben können sich sehen lassen. Der Abstand nach oben ist derzeit auch knapper als der Vorsprung nach unten.
Und mit einem Erfolg am Wochenende gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam II kann die Scharfenberger-Sieben einen Konkurrenten, der mit einer Partie weniger hinter dem Team steht, weiter auf Distanz halten. Das wären dann zwei weitere Zähler auf dem Weg, das angestrebte Ziel Klassenverbleib so früh wie möglich unter Dach und Fach zu bringen.
Scharfenberger ist mit Entwicklung des Teams zufrieden
Die knappe 26:28-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim ist abgehakt. „Es bringt uns ja auch keinen Schritt weiter, wenn wir nach hinten schauen“, betont Scharfenberger. Der Trainer ist zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft unter seiner Ägide. Das Team sei reifer geworden.
Fehlen werden dem Übungsleiter am Sonntag Katrin Fett (krank) und Julia Koch (privat). „Der Kader wird wohl aus zwölf Spielerinnen bestehen. Wir haben uns einiges vorgenommen, aber wir werden uns auch nicht unter Druck setzen“, betont Andreas Scharfenberger. „Wir haben gegen die ,Südpfalz-Tiger’ nicht nur die Chance, unser Punktekonto auszugleichen, sondern auch unseren guten Platz in der Tabelle zu verteidigen“, sagt Scharfenberger.