Frankenthal
Fußball: SC Bobenheim-Roxheim plant mit Döppel
Mirko Kremer, Co-Trainer von Fußball-Bezirksligist SC Bobenheim-Roxheim, ist nicht zu beneiden. Vier Niederlagen in Folge musste sein Team zuletzt verkraften. Hinzu kamen verletzungsbedingte Ausfälle von Führungsspielern. Zumindest einer von ihnen könnte in der Partie am Sonntag (14.45 Uhr) beim 1. FC 08 Haßloch in den Kader zurückkehren.
Etwas mehr als einen Monat musste sich Horst Döppel mit der Zuschauerrolle zufriedengeben. Der 29-Jährige hat seit dem 21. September kein Spiel mehr absolviert. „Ich habe seit langer Zeit Probleme mit dem Sprunggelenk und musste das Training wegen Reizungen und Narbenbildungen immer wieder abbrechen“, erklärt er. Ohne den Mittelfeldstrategen lief es für den Aufsteiger nicht rund. In den fünf Spielen ohne Döppel holte der SC gerade einmal drei Punkte. „Es war schwer, zuschauen zu müssen“, bekennt Döppel. Am Sonntag dürfte er endlich wieder auf dem Feld stehen.
Bereits vor einer Woche hatte Döppel auf dem Spielberichtsbogen gestanden, aber noch keine Einsatzzeit bekommen. „Da war es noch zu früh“, gesteht er. „Ich brenne seit Wochen darauf, wieder spielen zu können.“ Auch Oliver Koeberlein kehrt zurück ins SC-Team. Kremer freut sich über die guten Nachrichten.
Patrick Heinevetter fällt aus
Döppel sei ein Spieler, der in einer Partie den Unterschied ausmachen könne, sagt der Co-Trainer. Ob der Mittelfeldstratege von Beginn an zum Einsatz komme, sei indes noch nicht entschieden. Es scheint aber wahrscheinlich zu sein, weil die Bobenheim-Roxheimer am Donnerstag eine weitere Hiobsbotschaft erreichte: Nach Kapitän Nils Becker fällt nun auch Patrick Heinevetter aus. „Bei Patrick besteht der Verdacht auf eine Knöchelsplitterung. Wir hoffen, dass sich das nicht bestätigt“, sagt Kremer. Der Ausfall des Führungsspielers, der vor der Saison vom Landesligisten Gimbsheim kam, wäre ein herber Verlust für den SC.
Die Ausfälle machen das Spiel beim Tabellenachten 1. FC 08 Haßloch nicht leichter. Trotzdem möchte Kremer gegen den nur drei Punkte besseren Konkurrenten zumindest ein Unentschieden erkämpfen. Voraussichtlich aus einem 4-2-3-1-System heraus sollen Chancen kreiert werden. „Es geht nur über Kampf und Teamgeist“, betont Horst Döppel. Der Teamgeist sei trotz der Niederlagenserie intakt. Was fehle, seien die Erfolgserlebnisse, die Selbstvertrauen bringen.
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